Aufsatz 
Beiträge zur Kritik und Exegese der Sophokleischen Antigone / von Arthur Frederking
Entstehung
Einzelbild herunterladen

eine willkürliche Ergänzung des unleserlichen rölet und in grammatischer Verbindung mit A. νQν% gedacht. Uebrigens ist vielleicht auch für sn' εαeναάαν Ʒϑασous(als eine durch unrichtige Verbindung mit ⸗roναν veranlasste Aenderung) zu lesen& εαeę᷑φνον 5ο]omit äusserster Kühnheit und 7rοα direct mit e&s Aiwæs Sα⁵ον zu verbinden:vorgeschritten bis auf(wie 1041 gsosn s&s 1iᷓs οσσνονς) vgl. Schol. rooνα᷑oσαα ενπνι τ τ diανν εσσατo(letzteres vielleicht nur ein Versehen für sννν) S⁴ν μειᷣ ϑο(vs v. 1. J.; denn der Standpunkt der Dike kann doch nicht als Gipfel der Kühnheit bezeichnet werden; wol aber hat Antigone mit ungewöhnlicher Kühnheit sich über die Beschränktheit der staatlichen Ansprüche zur Höhe des absoluten göttlichen Rechtes erhoben. Dieser Versuch den Sinn der Strophe zu deuten und ihren Wortlaut herzustellen kann selbstverständlich keine Evidenz beanspruchen, bei der schwankenden oder zurückhaltenden Art der Aeusserungen des Chores überhaupt, und es sind vielleicht bessere Lösungen des Rätsels möglich. Mir selbst ist noch eine andere eingefallen: für roooεσeces Tæoensoss zu lesen(und zwar in der Voraussetzung, dass 00() ein Schreibfehler ist, veranlasst durch das in der zweiten Zeile darüber stehende ο-) und mit jüngeren Handschriften οον, in dem Sinnenachdem du dich kühn auf den Standpunkt der Dike gestellt hattest, bist du weit abseits geraten(hast du dich schwer vergangen, hast einen grossen Fehltritt begangen). So findet sich οœαmπηανεειεαιν. B. bei Polybius, mit dem Genet. (ris ddoõ, xis αꝶνεis, od αννάρνρννεοο), aber auch absolut, z. B. auch Xenoph. Hell. I, 6, 4 (mit uᷣρꝓeναœ verbunden). Vgl. αοαφ αά̃ νεαν, absolut z. B. Aesch. Ag. 59: FTεασμι τταάςσασράσν Eowuν; raεxœειιν, πάσεεέεαανενρν(ou ε̈esπᷣχα ι εα dανεs Plat. Phil. 66 b, aoænddν‿ενασ, Traααρρεασσαα(Plat. Phil. 60 d à ε ε αοννεειινυέιννι. Polit. 275 a νιιπι⁴2υ maαο ννεκνινιρνυειν); auch Soph. El. 628(7r00 d).e έόε*), O. C. 438. Ant. 791(œα ναά dtαεααeον ddνπιοινςι ροεμνυιαάς ταναασασʒs nt 1⁵); etwas anders ist lοαα α ον in der Gegenstrophe v. 874(achtlos vorübergehen, s. oben p. 27 und die dritte Anmerkung; übrigens an derselben Versstelle, wie unser fragliches οσσιππνεκασεε). robu ist so durchaus angemessen, wie bei urεοενρασαᷣνέιν, τοοαννυεινν, αποddsea, etc. Dann wäre mit diesen Worten deutlich ein Tadel ausgesprochen, aber nicht über die That der Antigone, sondern über die rücksichtslose Art, wie sie nach der Verhaftung dem Könige entgegengetreten war, vgl.(469 f.) 471 f. 482 f. 929 f., und in diesem Zusammenhange nun könnte v. 856: rar⁵ον ϑν εxανες εαυν dov auch den Sinn haben:und leidend büssest du für solche Leidenschaftlichkeit gleichwie dein Vater, (§. Wecklein), vgl. oben p. 19 und besonders O. C. 438 f.*.ρ⁴μάέσ ωοων τέν Ʒϑυιμιμν oεέραφμννισ O⁴ 1ιιμεκεεμ̈ /Qνασσιν τόϋ τπσπww˖:-Mαοτνιμικννον.

v. 931 KE rofyxo rouro ονσν deνονασν c, æXœ‿μα vπτπ⁴ςσέι ⁵οαᷣνυννs dreo. AN. ol*lο, adrou wodr Syyvraro rouνναοο d. 935 KP Aασeεν oddsν τανανηάν dον⁵σι

d 2 1) od œuõiνν œωτααάασνονσνσσ

Wie die neueren Erklärer v. 933 f. verstanden haben, weiss ich nicht, denn leider haben sie sich nicht darüber geäussert; nur G. Kern(Soph. Antig. Gotha 1883) interpretirt:haec vox mortem proxime facta ad me pervenit: das Wort zeigt, dass der Tod ganz nahe ist; wovon mir nur die Auffassung von αxꝭκra deutlich ist. Was Böckh und Donner in ihren Uebersetzungen