— 26—
uοο αχ—νι τerονταν deοdec sein(vgl. die frühere Vulgata v. 828 G G ʃ⁶οᷣm caxoεμενακν ebenso L), wie in den oben citirten Homerversen 204, 208. Da xiνν hier Eiswasser ist (xi⁴e iνονενκι, auch bei der Lesart xα xεᷣeνν εα⁷), so ist an der Kühnheit des Ausdrucks(uεο⸗ Niαν τεᷣ ταeee) wol kein Anstoss zu nehmen, vgl. Eur. Andr. 215.μα Oοφνκνν ꝙτονι επν εκαᷣꝶταέ̈ουννo (vgl. Soph. Ant. 1010 aræooveis„ οο⁶: überströmt, triefend von Fett) und Eur. Tro. 1066 „dνι Tlνι εκᷣdeᷣνᷣνe orauix, und auch z. B..eeν ενιεμνοο Soph. Phil. 293, S‧SG Nνα‿ε⅔ε Eur. Cycl. 329. Hom. M 281 und ähnl. Die Wiederholung desselben Wortes aber(rααμεμνον 828— z1A.xᷣ⁵ 831) wäre hier ebenso wenig auffällig, wie an vielen andern Stellen, z. B. 959 ff., 956 und 961. O. T. 1277 und 1279(ëreyyon— r⁶νερνι).
v. 847 olc oiAcν arᷣντεος habe ich für olæ: olæ(„allein, verlassen“) vermutet, s. Rhein. Mus. N. F. 46, 144 f.
v. 853 x008 n oNæror Sασονς v1ν ε&ς ïα dνοον 7r0006&TSGS9, 6 Teαννον ενννν
856.ος†ν d exrlueεis αννq%ßαεον
Dass drνασ& ixæs Saοοσννõ mit 00G zu verbinden ist, hat schon der Scholiast erkannt und ist durch Wolff-Bellermann und Kvicala erwiesen*); für v. 855 aber, wo jüngere Handschriften 7rolu haben, ist eine wahrscheinliche Verbesserung noch nicht gefunden(als Not- behelf könnte die Vermutung von Bonitz dienen: 2ρ); und v. 856 wird fasst allgemein miss- verstanden: man übersieht nämlich das indef. zνπ, oder erklärt geradezu, als stünde der Artikel 16 da, z. B. Wecklein:„die Drangsal, mit der du büssest, ist vom Vater ererbt,“ vgl. Schol. ) nrse viſe xœτ⁴αοαςν τν ⁴νιodos zaıεα doοeναis; in einem andern Scholion aber ist sogar die Bedeutung von αος vergessen(j xd μαάrνυε α 00111τ⁶⁷), wie sie von Lehrs ignorirt wird (Jahrb. für Phil. 1862, p. 309), und Blaydes hat gar für ³⁴ϑιον sehr überflüssig arνν vorgeschlagen. In verschiedener Weise ist auch nuεεο erklärt: als ein Unglück, das der Vater hätte leiden sollen (rærο 39109), von Triclinius(νονν Ʒυοωπ᷑ά/⁹νυςσντννHς ³νεμ‿dεν susos dνoννννι οα, odro æuen aναοπηηοd⁷ο³, Loiurdis εᷣοιστμεαονσα dυσσνxννμα⁸); oder als vom Vater ererbt(vgl. Ant. 2 ⁶ιννmαμmνπν ⁴νον τκαάνν), in jenem oben angeführten Scholion(drrso wijs urdοαs 1ο 00.) und von den neueren Erklärern, doch eben mit dem Uebersehen des indef. Pronomens; und freilich, die Uebersetzung:„Du büssest irgend eine vom Vater ererbte Drangsal,“ oder:„irgend ein Unglück, das der Vater büssend leiden sollte,“ hat hier keinen Sinn. Nun kann aber ν auch zu œαeτεν gezogen werden, in der Bedeutung„eine Art von, ungefähr,“ wie z. B. Plat. Prot. 343 b Soeκνονεᷣ rðᷣ aæxu‿νz, und der Sinn des Satzes wäre dann:„du büssest ähnlich, wie dein Vater.“— In dem Ausdruck sxriuels liegt allerdings der Begriff der Busse und also der Verschuldung, über die Art und das Maass der Schuld aber giebt der Chor hier kein Urteil ab; er weist nur, der Unglücklichen zum Trost, auf den königlichen Vater hin als Leidensgenossen, wie vorher auf die halbgöttliche Niobe
*) Siehe des letztern Anmerkung 1):„Diese Verbindung und Ausdrucksweise(dννυαιν α dαᷣe S⁹o ο⁵αεmνμνεσεσς) wäre auch, wenn wir von den beiden oben angeführten Gründen absehen, anstössig. Denn gesetzt einmal, dass der Chor die That der Antigone rügen wollte, hätte er sich dieses übertrieben starken Ausdrucks
„du hast dich gestörzt auf den Thron der Dike“ bedienen können?“ Man vergleiche nur die sonstigen Ausdrücke über dieselbe Sache aus des Chores, Ismenes und Kreons Munde: v. 59, 79, 381, 480, 663, 801(εααό6 ˖ĩBS⁊JBåso, nicht etwa— 2 ue*ναέν wie 797, oder dνιάιη65dων)[»cJ T. 866, cfr. Syndo- an unserer Stelle), 873 u. and.


