kränkenden Unglauben und Verdacht, dass er ihn beschwatzen wolle(wie man ein Weib bethört) und nur zu Gunsten seiner Braut spreche, ein Vorwurf, den er schon dreimal(v. 740, 746 und 748) ausgesprochen hat, trotz der gegenteiligen Versicherungen des Sohnes. Den Ausdruck 1ν) εε εκ aber beziehe ich auf die Worte l ν παη̈Qπο 1ά˙ α, die doch jedenfalls das Bestreben Hämons bezeugen, in der Form wenigstens nicht alle Pietät bei Seite zu setzen, so dass Kreon dadurch noch nicht zum Aeussersten gereizt wird und nur abweisend erwidert*): „versuche doch nicht, mir einzubilden, dass noch ein Rest von kindlichem Gefühle in dir, dem Weiberknechte, stecke.“ Die erbitterte Stimmung aber, die sich unverkennbar in jenem Verse(755) ausspricht, ist hervorgerufen besonders durch die Drohung Kreons: 2αν ꝙφσςεναασeες.
Drittes Stasimon:
v. 795 vd&⁵ ν εκναοmσꝶς μεςα˙ιυν τυμιοςοσ suνε̈ε⁵ι˙οοι voαάeς, υνν εμεναωνεπταάοεοοσ εν αἀνναν 9⁴.,όον αμφ⁵μμαανοο„αο ᷣumie⁸ εος—oοodtr.
Ueber svæoyije(„deutlich“) s. zu v. 320, oben p. 9; für 1eνν½τꝙμεναι mꝛĩraνσεdοςσ εν dορνα 9*.☛ hat Arndt zur Herstellung genauer Responsion mit der(ersten) Strophe vermutet: 1 usyνιααάσνς συμν⁴ϑσωνσοι ς νας εαρν:„unter(?) der Herrschaft der hohen Gesetze thronend.“ Aber weder kann dieser Ausdruck diese Bedeutung haben, noch dürfte er sie an dieser Stelle und in diesem Zusammenhange haben, s. Bonitz, Beiträge etc., Anhang zu v. 796. Es müsste vielmehr, synonym mit dem Glossem αςέ⁴ σς εν eεναQ, heissen: G νν νο„Mitregent“, wie 0. C. 1267 Zyrt ‿‿μααα ⁶ϑουνωπν edο, vgl. Ant. 541 Füsou od aove. Plat. Repbl. 380 c Gυνυάυάιυννσς σ εανμι—πωιπτν το»μν u. a.(Genet. relat. s. Krüger, I§ 47, 26, 9 ff. II ibid. 6 ff.); der Plural aoxat, wie eben, O. C. 1267, 9ο ννσ, und dα Antig. 744, αν 60, 906 ν ταανμ 166, oντ πά̈ νια ναά*ϑςροωνονςα 173, und sonst. 1 0,χÿç-ð ęał ñgtyd.Aαν ϑεαιιμν im Genetiv, statt des gewöhnlicheren Dativs, wie z. B. Ant. 450 Föyodᷣς τν ααει εν iæ; beide Genetive neben, aber unabhängig von einander, wie z. B. Ant. 1184 Naddꝓ sds ssyur r0ο⁶αꝙ. Vgl. Wilamowitz, Eurip. Herakles, zu v. 170. Dann wäre dem Liebesgotte eine Rolle zuerteilt, wie sie sonst Aiuy hat, z. B. O. C. 1382 lær Fvdοs Zir⁴e me ss v6 ℳGοισα(wgl. O. C. 1267, s. oben, Pind. Ol. 8, 22 is geviou οεςρο Hενς), was mir, trotz der Ausführungen der Erklärer, wenigstens für den Zusammenhang dieser Stelle nicht recht glaublich ist, wo Eros nicht als Mitherrscher, sondern als Prätendent und Gegenkönig der sitt- lichen Gebote erscheint, vgl. Bonitz I. l.; man beachte besonders v. 791 ff. omwæs œοœσmłσmσσ, und 801 f.»ꝰv dννσ ναᷣ ανοις ϑ ν εeεη †εσπαmðTäd dονν(was Dindorf zu der Ver- mutung geführt hat, es sei für rοεs eν ανσναάeůς zu lesen: særsς ⁶νμιααν,— dann schon besser: Sτ⁶ςσ ε‿2φνυναανν„hinausdrängend“). Deutlich gesiegt hat hier in der That„die Liebe Hämons zu Antigone über die Pietät gegen den Vater“(mit Naucks Worten zu reden). Sollte also nicht zu lesen sein: viαρα ϑν sναονκς Sεκαρσαα σν 1αιμέεοοο suνεε̈οονο ιμααα τν(oder wenn man will: 16) usyανόινς σσννοονν(ινμ) εανꝰ Der Name der Göttin(Alæ) wäre dann verschwiegen und durch eine kennzeichnende Umschreibung ersetzt, vgl. O. T. 178 αerdv 100 G&αmφαηέκν ϑ-sν
*) Vgl. v. 741, wo Hämons Worte: eineo Nven) gu auch eine starke Beleidigung enthalten, nicht aber offen aussprechen; weshalb Kreon sie auch ignorirt.
**) Oder vielleicht besser(wolklingender) mit Schubert: dοέ⁴, das dann vom Glossator als dαs gelesen und mit sv ς ααεςo erklärt wäre.


