— 8— v. 315 GT. alr‿εαν τι ⁴σσς 7 orοœσες 0DrG& lc;
Hier finde ich eine Bemerkung von Böckh nicht gebührend beachtet*):„man liest gewöhnlich eimen, ³ Ʒασεi. In der Erklärung des Scholiasten ist das zı ausgelassen; sein Lemma und marg. Turneb. geben dafür in der gewöhnlichen Ausgabe dı, und cod. La. ds6ονασέες mit zu ſoder vielmehr z¹.] über de. Die hierin liegende Lesart ei-ren dε ³ανσ ist besser, weil sie das barsche Wesen des Wächters sehr angemessen bezeichnet.“
Was zunächst die Erklärung des s betrifft, so kommt darin in der That die Unver- frorenheit und die Ungeduld des Mannes nach der langen Rede des Königs gut zum Ausdruck: „Das mag Alles sehr schön sein, was du da sagst, aber werde auch ich einmal reden dürfen?“ Und in dieser unbefangen„gemüthlichen“ Weise spricht er auch weiter fort. i re5y aber ist absolut gebraucht, wie z. B. O. C. 1287 f. 6 vide wije yijs zolοœνοο dεdο dᷣuud dεᷣεᷣ α 1 eonoæi 1' dσασσαε ασσν ετ⁴ ν. Vgl. deuvg, ddövœrog elney, und ̈¶vQ᷑ πωαεeνν eirrei’ Jvvdeνμεo(Demosth.) XLIX, 9.— Ueber die handschriftliche Ueberlieferung aber bemerke ich folgendes: Selbst wenn.zi. von der ersten Hand des Laur.(Li) herrührt, was noch zweifelhaft ist,(a m. prima ut videtur, Dind.), so ist dies doch für uns nicht gleich von entscheidender Bedeutung, denn es kann sehr wohl nur ein verfehlter neuer Versuch des Schreibers sein, den für ihn unleserlichen Text seiner Vorlage zu entziffern und wiederzugeben, wie noch an andern Stellen, z. B. in der Antig. 771 Aeyets: über es a m. pr. 0¹, 958 Trεr*οιςει‿εκνν εασνι: a in„ mutatum a m pr.(während v. 774 xeroα⁶ richtig in eroε⁴ geändert ist), 1022 Seores: über s a m. pr. 0, 1339 x*το⁴ειν: über* a m. pr.(während v. 175 durch und v. 448 * durch u verbessert ist, wie überhaupt die Correctur viel häufiger das Richtige trifft). Oder , ist eine Variante schon in der Vorlage selbst gewesen. Denn diese ist sicherlich an vielen Stellen mit Lesarten(und Glossemen) überschrieben gewesen, die sogar sehr alt sein mögen, ohne dass sie uns immer den echten Text bieten: z. B. Ant. 187 Fölecg über ονε, doch hat der Dichter hier, wie 736, im Ausdruck wechseln wollen(v. 162, 167, 178, 191, 194, 203, 209 704ν1ε, 182 αντιοαα‧ 199„ rarνα, 186 und 193 dτoi; und ähnlich 730 06 π 0Qπ, 734, 737, 738 7rö¹*, 736 Xℳν, 739 yij; vgl. O. T. 104 pf und παιτ; Nauck freilich hat v. 187 rölews in den Text gesetzt, und verlangt v. 736 nrölswe oder eine Umstellung der Verse!— v. 320 nαα pr. m. eraso&⅜(Dind.): richtig ist gewiss Aäονμα, nicht lmαμα, wie Bonitz erwiesen hat, alννα aber beruht vielleicht darauf, dass in der Vorlage über dem ersten 4 von 4α j α gestanden hat(als Ersatz für A, d. i. a2ναμα; vgl. weiter unten zu v. 765); doch darf man darin auch einen blossen Schreib- fehler für 1dlux sehen, wie z. B. v. 58 lAeiμμμενα(sed eraso&) für AsAμρμένα verschrieben ist; keineswegs aber brauchen wir im Text der Vorlage υαά vorauszusetzen, woraus dann aAdμα ddurch Dittographie entstanden wäre.— v. 323„„ über 6, wahrend im selben Verse über dem*s von doxe? wahrscheinlich die Correctur eines Lesefehlers nach dem Text der Vorlage ist**).— v. 765 hat in der Vorlage gestanden ανν³ Lvvν, woraus unser Schreiber
*) Beiläufig will ich auch an seine Erklärung von Ant. 599 ff. erinnern: dass vi nur auf 6i(a bezogen werden könne, nicht auf ⁴, gegen die Conjecturen önso-srércæro und ò zérazo, dass daher&o νααεαάς uεe éicac éréraro zu lesen sei, und dass das Asyndeton zar, a νννduh nicht nur erträglich, sondern sogar schön und kraftvoll sei. Vgl. auch Krüger, II, 59, 1, 7. Freilich, ·uic darf nicht festgehalten werden, denn man kann wol sagen iwvic duνx(„wird gehäuft“) und zövir dαται(Med.), aber in keinem Sinne νιεα αμz⁴— „dog aber ist einfach mit„Licht“ zu übersetzen,(darüber gebreitet, gleichwie das Sonnenlicht wohlthuend sich über eine Pflanze ergiesst), und steht im Gegensatz zu αν v. 610.
**) In der Erklärung dieses Verses: 7 Jeuονρ douy s a ⅜ε uν dxsiy, folge ich der allein richtigen
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Auffassung Böckhs:„ach, schlimm ist es, wenn es einem beliebt auch Falsches zu vermuten;“ oder um


