Aufsatz 
Beiträge zur Kritik und Exegese der Sophokleischen Antigone / von Arthur Frederking
Entstehung
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gleich in freudiger Stimmung genaht ist. Andererseits mag bei dieser Bedeutung der Prae- position wohl gesagt werden z. B. dντρ2εσπινιν, oder meinetwegen auch ein etwaiges riyslcr gelten, aber ντιιαρεαα kann doch nur bedeuten*): ihrerseits erfreut, nachdem die Thebaner sich über sie gefreut haben, und zwar ist sie erfreut über das wagenreiche Theben(denn es ist auch nach der Stellung der Worte natürlicher diesen Dativ mit ντιαιαςsααᷣα als mit 19 zu verbinden) und über die dankbare Freude der geretteten Stadt vgl. für diese Bedeutung von rt, wenn es nötig ist, Ai. 1085 doντes-Avrtrioeνꝙ αάοςσ. O. C. 271 α⁶ o|ε ν. Eurip. Ion. 312 usic G àα⁷ο æιςι ντοντesοεν, und ähnliches oft; auch ist diese Erklärung von erixæosi schon in einem Scholion gegeben: 3 X9 ⁵Hε(scl. Ors=)) ri vieru, aAd 1) ve) ur) Kprsgdσeν roòς Iαlοοsueν vᷣαo is ecld ur) Iaεᷣ 11νυεκν Ungewöhnlich wäre dann allerdings das Particip. Aor. verwendet, nämlich in kürzerer Form statt einer copulativen Conjunction(oder eines Relativpron.) und des verb. fin. ein neues Praedicat anfügend, mehr eine nominale(epexegetische) Apposition zu Nizæ als eine adverbiale Bestimmung zu 1198Nike ist gekommen,(die) nun ihrerseits erfreut(ist) über das wagenreiche Theben. In der Prosa darf es dafür wol nur heissen: Man 1e xud r Sxdον oder Niwn&dοε‿σ α αe)&xdο, bei Dichtern aber werden sich wol mehr Beispiele für diese lose Satzfügung finden lassen(wie sie auch im Deutschen möglich wäre); vorläufig verweise ich auf Eurip. Phoen. 1505 ff.(auch von Nauck nicht bean- standet): dyoiac öre dvouveror Furerde slos 5yν ½ᷣꝓνυνοσϑςο dοαdoν σιναα ρew⸗Ʒπ̈̃uςαs;Oedipus hat das Rätsel der Sphinx gelöst und hat sie(dadurch) getötet, nicht etwa wie z. B. in ed&οGmνασαάς Aναρ̈νκσs νεo Plat. Phaed. 60 c.,dadurch gelöst, dass er sie getötet hat; noch wieder rein appositiv(attributiv), wie mit dem Artikel Oidiντou †σαpνᷣασœs(vgl. auch die Scholien). Vergil. Aen. I 707 nec non et Tyrii per limina Jlaeta frequentes convenere, toris iussi discumbere pictis. IX 565 quaesitum matri multis balatibus agnum Martius a stabulis rapuit lupus.

Noch liesse sich wol vergleichen die lose Anknüpfung eines relativen Nebensatzes im Lateinischen, wie gelegentlich im Griechischen, z. B. Soph. Trach. 18 ff. 6 κ2εν ⁷νυσε Z⁵ AAuuu,s vs Tais 0g elg dyue 1ds quννν ndxus sxlueral us(dem entspräche an unserer Antigonestelle de Nixa, d ε movauure aerexugi Oijx). Hom. X 473 f. αας ε m yadö s al xiyœreoes dιςα εέᷣσταω, α& usrd œꝓoͥoν lxoν ανευομέμννννvðłoeQeοες˙ασα. Ueberhaupt aber ist Nixrh dνναosᷣα so durchaus der religiösen Anschauungs- und Empfindungsweise der Griechen entsprechend und so viel hübscher, bei aller Kühnheit des Ausdrucks, und liebens- würdiger als die blasse, nichtssagende ο ρ2άσεσα**), dass wir sie uns so leicht nicht wollen rauben lassen.

v. 153 GiSac εαααενν Bdνκινεοο ανν.

Die Handschriften haben slsliœοων: yo. Aediνιυων L, wahrscheinlich nach den Scholien, die aber auch die andere Lesart kennen. Nun mag es allerdings nicht leicht sein, die Entstehung der Variante leliν α sicher zu erklären,**) aber die Kritik ist, glaube ich, zunächst gar

*) Die Bedeutungentgegen glänzen, die Wecklein annimmt, mag urindo-germaniseh sein, griechisch ist sie nicht.

**) Etwas anderes ist O. T. 473 f. BAàααμάιs dortos gavetga gdo.

***) Vermutlich sollte saeatoeννων, dem Scholiasten bekannt als Beiwort Poseidons wie sνοαερννιυυ und Swvodiæs, in seinem zweiten Teile das bei slelco- scheinbar fehlende Object darbieten.

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