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Nec discrepat cum hac pronuntiati alicujus membra implicandi et coarctandi ratione figura illa notissima, quae hodie'eά w⁸ appellatur, cujus haec affero exempla: Hom. II. 14, 6. 2⁷αν 9 ε½ό oerod sutdοναed Ercazuidn— O⁴ν*) i. e. 6orε Seεν⁴ ve„εενσν. Soph. Oed. Col. 1202. Herm. 20 ν αννν νμ⁴ εορσιαν ⁶ιιματιιν τμπναυμρμνέινοο, i. e. doτε dεοενσνκια ενιςσ˙ισαα Virg. Aen. 8, 596. Quadrupedante putrem sonitu quatit ungula campum. Virg. Aen. 3, 235. tectosque per herbam disponunt enses ct scuta latentia condunt. Dem. Ol. II. p. 19, 19. ört d⁴ντια ‿ειε erAe? ols 11001600„ 1Ou*νον⁶᷑,ες uε᷑νοας„O vusie. Dem. Phil. I. p. 42, 16 R. u*„do d ε mονμ⁴εεν 6 2d οννια πεεαινηάνιυναάι mOο⁴emναμαα d dναάᷣꝑα.
Neec desunt, qui adjectiva quoque, quorum terminationes ad aulstantiva sint accommo- dandae, alieno mutuatoque colore affici dicant ³), quorum sententiam quum alii impugnent, quia plurimarum rerum, ut fortitudinis, pulchritudinis, comitatis, omnis actionis vis ac natura alia videatur in viro, alia in femina, re in medio relicta ad pronomina transeo, quorum quum tanta sit a nominibus diversitas, quanta maxima esse potest, nec quidquam denotent, quod rebus ipsis vel insit vel efficiatur, et ornatu cultuque nominali revera nihil aliud nisi adverbia localia⁴) sint, negari non poterit, in Prenominum usu cjus artis esse simi-
. ²) Nonne ex eodem genere, quae Schillerus noster:
Die Ideale ſind zerronnen, tein Die einſt das trunkne Herz geſchwellt, b et Goetheus dicit 1
„Und der alten Götter bunt Gewimmel
Hat ſogleich das ſtille Haus geleert!?—
³) In eo numero est C. Hoffmeister, qui in libro suo, eujus index:„Grorterungen der Grundſäße der Sprachlehre als Prolegomena z. allgem. Gramm. Eſſen 1830.“ P. II. pag 125 his utitur verbis:„Die Be⸗ ſtimmung des männlichen, weiblichen und ſächlichen Geſchlechts iſt dem Pronomen vornehmlich der 3. Perſ. und dem Subſtantiv eigen und wird von dieſen im Streben der Sprache nach Verähnlichung gleichſam ſpielend auf das Verb und Adjectivum übertragen. An dem Verb und Adjectiv hat, meiner Anſicht nach, die Geſchlechtsbezeichnung gar keine logiſche Bedentung mehr. Daß die ganz in ſinnlicher Anſchauung befangenen ſemitiſchen Sprachen der Ge⸗ ſchlechtsbezeichnung eine weitere Ausdehnung gaben, kann unſer Urtheil nicht ändern.“ Sed nonne id ipsum maximi esse videtur momenti, quod in linguis semiticis ad sensuum consuetudinem omnia referebantur?
*) Moffmeister I. c. P. II. pag. 75 sqd.:„Das Pronomen hat unter den übrigen Wortarten eine ſo ganz eigenthümliche, beinahe räthſelhafte Geſtalt, daß es nach den vielen mißglückten Verſuchen, in das eigentliche Weſen dieſes Wortes einzudringen, nur der nüchternen Unterſuchung geſtattet ſein darf, ihre beſcheidene Meinung auszu⸗ ſprechen. So viel iſt hiſtoriſch begründet, daß die Perſonalendungen des Verbs mit dem perſönlichen Pronomen eine auffallende Aehnlichkeit des Lautes haben, die nicht zufällig ſein kaun. Da nun die Verbalendungen nicht wohl aus den perſönlichen Pronomen entſtanden ſein können, ſo ſtellt K. F. Becker den glänzenden Gedanken auf, daß umger kehrt die Pronomen abgelöſte Perſonalendungen ſeien, welcher Anſicht auch S. H. A. Hexling beiſtimmt. Meine Anſicht iſt folgende: Da ſich die Sprache urſprüuglich nur auf das gegenwärtig und körperlich Anſchauliche erſtreckte, ſo wurden die Subjekte, weil ſie dem Redenden und Angeredeten vorlagen, zuerſt gar nicht ſprachlich bezeichnet, ſpäter aber durch Perſonalendungen oder analog gebildete Pronomen nur angedeutet. Erſt als ſich die Rede über die Ge⸗ genwart zur Vergangenheit und Zukunft erhob, alſo die gegenwärtige Anſchauung ſchwand, mußten ſtatt der(perſön⸗ lichen) Pronomen die andern Subſtantive in die Stelle des Subjects treten. Das Pronomen iſt urſprünglich das einzige Subſtantiv und hat aufänglich eine räumliche Bedeutung. Es drückt gegenwärtige äußere Auſchau⸗ ungen aus, bezeichnet aber dieſe ſprachlich in dem Grade ſchwach, als die Anſchaunng ſelbſt voll und ſtark iſt“, Pag 125.„Beim Pronomen kommt die Raumvorſtellung dem erkennenden Geiſte zuerſt zum Bewußtſein, legt ſich dann ur⸗ ſprünglich allen Subſtantiven unter und da alle Sätze ſich aufänglich auf äußere Dinge beziehen, ſo wird der Raum die Grundlage aller Sätze und die frühſte uidt ch normale Beſtimmung der ganzen Sprache“,
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