38 d. h. die von der erſten Kugel verlorne Bewegungsgröße iſt gleich der von der zweiten Kugel gewonnenen.
Daraus folgt II.(M.+ M.) c= M.+ M. c.
d. h. die Bewegungsgröße der beiden Kugeln nach dem Stoße iſt gleich der Summe ihrer Bewegungsgrößen vor dem Stoß, was ſich zufolge§. 12, 2 auch ſo ausdrücken läßt: Die Zeit, während welcher die gemeinſchaftliche Geſchwindigkeit der beiden Kugeln nach dem Stoße durch einen beliebigen Widerſtand erſchöpft wird, iſt dleich der Summe der Zeiten, nach deren Verfluß die beiden Kugeln, einzeln betrachtet, ihre Geſchwin⸗ digkeiten durch denſelben Widerſtand verlierenen würden, wenn kein Stoß ſtattfände. Ferner ergibt ſich III.=,
2) Der Annahme gemäß iſt c. Cc,, folglich c+† c1+e, alſo, da nach I. M,(— c.)= M.(c.— o) iſt
gelten laſſen, ſo muß man ſie doch für die Dauer eines unendlich kleinen Zeittheilchens geſtatten. Denkt man ſich die Stoßzeit 7 in n ſolche Zeittheilchen getheilt und ntmmt man an, je nach Verfluß eines ſolchen gehe die Geſchwindigkeit c, der erſten Kugel nach und
nach in die kleineren Geſchwindigkeiten ve, ve, re,.... vn— 1, c, dagegen die Geſchwindigkeit cz der zweiten Kugel in die größeren Geſchwindigkeiten un, ue, ug..... un-¹, c über, ſo erhält man durch ähnliche Schlüſſe wie oben die Gleichungen:
M.(Cl)N— vi)= M.(ul.— ¹)
M.(v*iràN— ve)= M.(ur— u.)
M.(za— ba)= M.(u— u2)
M.(ba-, y— c)= M.(— un-t), durch deren Addition die obige Gleichung N.(c.— c)= M.(c— cr ſich ergibt.


