Aufsatz 
Die Lehre vom Maß der Kräfte und ihrer Effekte, nebst Anwendung / von C. Fliedner
Entstehung
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nigung gleich der am Ende der erſten Sekunde'erlangten Ge⸗ ſchwindigkeit.

Geht ein Körper von der Ruhe aus in gleichmäßig be⸗ ſchleunigte Bewegung über, ſo erhält man den während eines beliebigen Zeitraums durchlaufenen Weg, wenn man das arith⸗ methiſche Mittel aus der Anfangs⸗ und Endgeſchwindigkeit mit der Zeit multiplicirt. Hiernach iſt der vom Anfang der Bewe⸗ gung an während der Zeit t mit gleichmäßig beſchleunigter Bewegung durchlaufene Weg s, wenn o die erlangte Endge⸗ ſchwindigkeit bezeichnet, II.= 1ot

und zwar iſt

der während der 1. Sekde. durchlaufene Weg== 1p,

2...=Et 22= 3.1 .3...= D he eln . 4..= 1

u. ſ. w., woraus hervorgeht, daß ſich die während der aufeinanderfolgenden Sekunden durchlaufenen Wege wie die ungeraden Zahlen verhalten.

Addirt man dieſe Wege, ſo erhält man den nach 1 Sekunde durchlaufenen Weg= 1,

2 Sekunden== 4. 1, ** 3* 9. Ip, 4 7 16 8 1p.

u. ſ. w., allgemein III.= 1:, zu welchem Ausdruck man auch gelangt, wenn man in Formel Il. für v ſeinen Werth aus Formel I. ſubſtituirt. Die vom Anfang der Bewegung an durchlaufenen Wege verhalten ſich alſo wie die Quadrat der Zei⸗