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Lateinisch. Grammatil: Wiederholung der Verba anomala, defectiva, impersonalia nach Schultz§. 137— 154. Conjucatio periphrastica, Geruntial- und Gerundivconstruction. Aus der Syntax die Lehre von der Congruenz zwischen Subject und Prädicat, vom Attribut, von der Apposition, sowie vom Nominativ und Accusativ. Schultz§. 189— 210. Im An- schluss an diese syntactischen Regeln wurden mündliche und schriftliche Uebersetzungen aus Spiess für IV vorgenommen(S. 1— 35). Vorher wurden aus Spiess für V sämmtliche Uebungsstücke von S. 84 bis Ende übersetzt. Lectüre: Lhomond p. 1— 25. Geeignete Abschnitte aus Spiess V und Lhomond wurqden retrovertirt und memorirt. Wöchentlich ein Exercitium oder ein Extemporale. 6 St. wöchentl.
Französisch. Grammatik: Wiederholung der vier regelmässigen Conjugationen, verbe passif, verbe pronominal, die pronoms personnels und ihre Stellung zum Verbum; die wich- tigsten unregelmässigen Verben nach Plötz' Elementarbuch Lect. 60— 91(Ende). Lectüre: Uebersetzung der angefügten Fabeln und Letestücke; ein Theil memorirt, mündlich und schriftlich umgeformt. Dictate. Sprechübungen im Anschluss an die Uebungsstücke. Wöchent- lich ein Thème oder Extemporale zur häuslichen Correctur. 5 St. vöchentl.
Geschichte: Griechisehe Geschichte von der sagenhaften Vorzeit bis Alexanders Tod. Römische Geschichte von der Gründung Roms bis zu Augustus. 2 St. wöchentl.
Geographie: Deutschland, topisch und politisch, nach Hartmann's Lehrbuch§. 82— 118. Kartenzeichnen. 2 St. wöchentl. Im 3. Quartal Frankreich im Anschluss an den sieg- reichen Vormarsch des deutschen Heeres.
Naturgeschichte. Botanik im Sommer: Genaue Beschreibung schwerer zu beschrei- bender Pflanzen, wie Lerchensporn, Orchis, zusammengesetzte Blüthen, Gräser und Dolden- gewächse mit steter Berücksichtigung der Terminologie. Vergleichung verwandter Pflanzen. Kenntniss des Linné'schen Systems und der natürlichen Familien, welche bestimmten Abthei- lungen dieses Systems entsprechen. Uebung im Bestimmen der Pflanzen nach diesem System. Die Giftpflanzen und die wichtigsten ausländischen Gewächse. Botanische Excursionen mit der Tertia gemeinschaftlich. Anleitung zur Anlegung eines Herbariums.
Zoologie im Winter: Betrachtung der wichtigsten ausländischen Wirbelthiere. Beschrei- bung grösserer Insecten der verschiedenen Ordnungen. Ferner Beschreibung einzelner vor- gezeigten Spinnen und Krustenthiere. 2 St. wöchentl.
Mathematik und Rechnen. a) Geometrie: Repetition der Lehre von den Winkeln, Parallellinien und Congruenzsätzen; ferner von den Vierecken und dem Kreise, Kambly'’s Geometrie§. 1— 50 und§. 50— 106; nebst Lösung hierher gehöriger Aufgaben. Im Som- mmer 3 St., im Winter 2 St. wöchentl. und in 1 St. b) Arithmetik: Die Sätze über Summen und Differenzen, Producte und Quotienten mit allgemeinen Zahlen, nach§. 1— 16. c) Rechnen: Die Decimalbrüche; die zusammengesetzte Verhältnissrechnung, sowie Kettenregel mit man- nigfacher Anwendung auf das bürgerliche Leben, insbesondere Zinsrechnung, Rabatt-, Gewinn- und Verlustrechnung, Gesellschaftsrechnung. Nach Gräf e's Rechenkunst die Proportionen.
3 St. wöchentl.


