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Naturwissenschaften. a) Physike Im 2. Quartal das Thermometer; alsdann vom 17. Novbr. an das Barometer und andere auf dem Druck der Luft beruhende Instrumente; das spezifische Gewicht; die Aräometer. 1 St. wöchentl.
b) Botanilt im Sommer: Wiederholung des Linné'schen System und vielfachen Uebung im Bestimmen der Pflanzen nach demselben; Kenntniss eines bewährten natürlichen Systems hauptsächlich an den von den Schülern mitgebrachten Pflanzen, neben Berücksichtigung der interessantesten ausländischen Gewächse. Besuch des botanischen Gartens der Universität. Hieran anschliessend die geopraphische Verbreitung der Pflanzen. Im 2. Quartal 2 St., dann 1 St. wöchentl. Im Winter: Das Wichtigste aus der Anatomie und Physiologie des mensch- lichen Körpers nach Bock's Bau, Leben und Pflege des menschlichen Körpers, erläutert durch plastische Nachbildungen und mikroskopische Präparate. 2 St. wöchentl.
Mathematik und Rechnen. a) Arithmetik: Die Grundoperationen mit allgemeinen Grössen. Die Lehre von den ganzen, positiven und negativen Potenzen und Wurzeln. Quadrat- und Kubikwurzelausziehung aus bestimmten Zahlen. Gleichungen aus einer Unbe- kannten, Heiss§. 7— 47;§ 61. und 62 mit Auswahl. 2 St. wöchentl.
b) Geometrie: Vom Flächenraume geradliniger Figuren; von der Proportionalität gerader Linien und der Aehnlichkeit geradliniger Figuren, von der Proportionalität gerader Linien am Kreise. Berechnung der Seiten regulärer Polygone und Rectification und Quadratur des Kreises. Uebungsaufgaben, theils schriftlich zur häuslichen Correctur. Planimetrie von Kambly.§. 111— 166. 2 St. vöchentl.
c. Kaufmännisches Rechnen: Wiederholung der Zinsrechnung, Terminreductionen, Rabatt- rechnung, Repartitionsrechnung, Wechselrechnung; nach Gräf e's. Rechenkunst 7., 8., 11 und 9. Abschnitt. 1 St. wöchentl.
Zeichnen. Freihandseichnen: Schattirte Ornamente mit einer und zwei Kreiden, ferner Federzeichnungen nach Vorlagen und Gypsen. 3 St. wöchentl.
Singen(wie Secunda).
Turnen(wie Secunda).
OQuarta. Ordinarius: Dr. Neuendorf.
Religionsunterricht. Katechismus: Das erste Hauptstück mit Sprüchen eingehend repetirt; vom 2. Hauptstück der 1., 2. und 3. Artikel mit Sprüchen durchgenommen bezw. memorirt; sodann das 3. Hauptstück mit Sprüchen und das 4. und 5. Hauptstück gelernt. Ausgewählte Abschnitte des A. T. wurden gelesen und erklärt. Geographie von Palestina. Einige Kirchenlieder wurden gelernt, andere repetirt. 2 St. wöchentl.
Deutsch. a) Lesen und Erklären prosaischer und poetischer Stücke aus Hopf und Paulsiek'’s Lesebuch für Quarta; mündliches, bisweilen schriftliches Nacherzählen des Ge- lesenen. Memoriren von ca. 14 Gedichten und einzelnen Abschnitten guter Prosa des Lese- buchs. b) Grammati: der zusammengesetzte Satz, Interpunctionslehre, Rection der Zeit- und Eigenschaftswörter. c) Stylübungen: Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit beschreibenden
und erzählenden Inhalts im Anschluss an die Lectüre. 4 St. wöchentl. 2*


