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Lebewohl(S. 50):„Lebe wohl“— du fiühleſt nicht Was es heißt, dies Wort der Schmerzen.“
Das verlaſſene Mägdlein(S. 61):„Früh, wenn die Hähne krähn, Eh die Sternlein verſchwinden.“ Septembermorgen(S. 125):„Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wieſen.“
Verborgenheit(S. 125 ff.):„Laß, o Welt, o laß mich ſein! Locket nicht mit Liebesgaben.“
Um Mitternacht(S. 134 ff.):„Gelaſſen ſtieg die Nacht ans Land, Lehnt träumend an der Berge Wand.“
9. Der Geneſene an die Hoffnung(S. 137 ff.):„Tödlich
graute mir der Morgen“ ꝛc. Der alte Turmhahn(S. 194 ff.).
Daran ſchließen ſich die Stücke in elegiſchem Versmaß und zwar zunächſt:
11.
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Auf dem Krankenbett(S. 103):„Gleichwie ein Vogel am Fenſter vorbei mit ſonnebeglänztem Flügel den blitzenden Schein wirft in ein ſchattig Gemach.“ Gefunden(S. 96):„Zeus, um die Mitte zu ſinden vom Erdkreis, den er beherrſchte.“
Johann Kepler(S. 98 ff.):„Geſtern als ich vom nächt⸗ lichen Lager den Stern mir im Oſten Lang betrachtete, den dort mit dem rötlichen Licht.“
Inſchrift auf eine Uhr mit den drei Horen(S. 112): „Am langſamſten von allen Göttern wandeln wir.“
. Auf eine Lampe(S. 113):„Noch unverrückt, o ſchöne
Lampe, ſchmückeſt du.“
An meine Mutter(S. 146):„Siehe, von allen den Liedern nicht eines gilt Dir, o Mutter.“
Zuletzt mag eine Auswahl von Gedichten religiöſen Charakters
folgen:


