Aufsatz 
Eduard Mörike : Seine Stellung in der Literaturgeschichte und im deutschen Unterricht / von Karl Fischer, Dr. phil., Gymnasialdirektor
Entstehung
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Lebewohl(S. 50):Lebe wohl du fiühleſt nicht Was es heißt, dies Wort der Schmerzen.

Das verlaſſene Mägdlein(S. 61):Früh, wenn die Hähne krähn, Eh die Sternlein verſchwinden. Septembermorgen(S. 125):Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wieſen.

Verborgenheit(S. 125 ff.):Laß, o Welt, o laß mich ſein! Locket nicht mit Liebesgaben.

Um Mitternacht(S. 134 ff.):Gelaſſen ſtieg die Nacht ans Land, Lehnt träumend an der Berge Wand.

9. Der Geneſene an die Hoffnung(S. 137 ff.):Tödlich

graute mir der Morgen ꝛc. Der alte Turmhahn(S. 194 ff.).

Daran ſchließen ſich die Stücke in elegiſchem Versmaß und zwar zunächſt:

11.

16.

Auf dem Krankenbett(S. 103):Gleichwie ein Vogel am Fenſter vorbei mit ſonnebeglänztem Flügel den blitzenden Schein wirft in ein ſchattig Gemach. Gefunden(S. 96):Zeus, um die Mitte zu ſinden vom Erdkreis, den er beherrſchte.

Johann Kepler(S. 98 ff.):Geſtern als ich vom nächt⸗ lichen Lager den Stern mir im Oſten Lang betrachtete, den dort mit dem rötlichen Licht.

Inſchrift auf eine Uhr mit den drei Horen(S. 112): Am langſamſten von allen Göttern wandeln wir.

. Auf eine Lampe(S. 113):Noch unverrückt, o ſchöne

Lampe, ſchmückeſt du.

An meine Mutter(S. 146):Siehe, von allen den Liedern nicht eines gilt Dir, o Mutter.

Zuletzt mag eine Auswahl von Gedichten religiöſen Charakters

folgen: