Aufsatz 
Eduard Mörike : Seine Stellung in der Literaturgeschichte und im deutschen Unterricht / von Karl Fischer, Dr. phil., Gymnasialdirektor
Entstehung
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20.

. Am Rheinfall(S. 143): Halte dein Herz o Wanderer

feſt in gewaltigen Händen! Mir entſtürzte vor Luſt zitternd das meinige faſt.

.Auf das Grab von Schillers Mutter(Cleverſulzbach im

Mai 1837, S. 99):Nach der Seite des Dorfs wo jener alternde Zaun dort ländliche Gräber umſchließt, wall ich in Einſamkeit oft.

.Schön⸗Rohtraut(S. 58):Wie heißt König Ringangs

Töchterlein? Rohtraut, Schön⸗Rohtraut.

Acht Mörikeſchen Humor bietet das Gedicht, was er über ſchrieben hatAn meinen Vetter, dem ſich vielleicht die bezeichnende ÜberſchriftSommerweſten geben ließe. (S. 289):Lieber Vetter! Er iſt eine von den freund⸗ lichen Naturen, die ich Sommerweſten nenne.

Von der klaſſiſchen Proſa Mörtkes ſchlage ich vor, in die Leſebücher aufzunehmen: AusDas Stuttgarter Hutzelmännlein, S. 112 bis 116 erſte Zeile obenund zög fürbaß. S. 169 Bald darauf kommt bis S. 171(oben)in ihrem Rock, S. 172Auch anderwärts erlebte ſie bis S. 180(oben)im Röhricht verſteckt,(derFeuerſee, S. 175, iſt in Stuttgart eine Art Feuerteich), S. 231(letzte Zeile)Am Rathaus bis S. 234 (unten)Der Kaufmann ſchiffte weiter.

Dritte Gruppe.

Zunächſt ſeien die rein lyriſchen Stücke hervorgehoben:

1.

d0

3.

Er iſts(S. 31):Frühling läßt ſein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte.

Fußreiſe(S. 34):Am friſchgeſchnittenen Wanderſtab Wenn ich in der Frühe So durch Wälder ziehe.

Mein Fluß(S. 45):O Fluß, mein Fluß im Morgen⸗ ſtrahl! Empfange nun, empfange den ſehnſuchtsvollen Leib einmal.

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