20.
. Am Rheinfall(S. 143): Halte dein Herz o Wanderer
feſt in gewaltigen Händen! Mir entſtürzte vor Luſt zitternd das meinige faſt.“
.Auf das Grab von Schillers Mutter(Cleverſulzbach im
Mai 1837, S. 99):„Nach der Seite des Dorfs wo jener alternde Zaun dort ländliche Gräber umſchließt, wall ich in Einſamkeit oft.“
.Schön⸗Rohtraut(S. 58):„Wie heißt König Ringangs
Töchterlein? Rohtraut, Schön⸗Rohtraut.“
Acht Mörikeſchen Humor bietet das Gedicht, was er über— ſchrieben hat„An meinen Vetter“, dem ſich vielleicht die bezeichnende Überſchrift„Sommerweſten“ geben ließe. (S. 289):„Lieber Vetter! Er iſt eine von den freund⸗ lichen Naturen, die ich Sommerweſten nenne.“
Von der klaſſiſchen Proſa Mörtkes ſchlage ich vor, in die Leſebücher aufzunehmen: Aus„Das Stuttgarter Hutzelmännlein“, S. 112 bis 116 erſte Zeile oben„und zög fürbaß“. S. 169 „Bald darauf kommt“ bis S. 171(oben)„in ihrem Rock“, S. 172„Auch anderwärts erlebte ſie“ bis S. 180(oben)„im Röhricht verſteckt“,(der„Feuerſee“, S. 175, iſt in Stuttgart eine Art Feuerteich), S. 231(letzte Zeile)„Am Rathaus“ bis S. 234 (unten)„Der Kaufmann ſchiffte weiter“.
Dritte Gruppe.
Zunächſt ſeien die rein lyriſchen Stücke hervorgehoben:
1.
d0
3.
Er iſts(S. 31):„Frühling läßt ſein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte.“
Fußreiſe(S. 34):„Am friſchgeſchnittenen Wanderſtab Wenn ich in der Frühe So durch Wälder ziehe.“
Mein Fluß(S. 45):„O Fluß, mein Fluß im Morgen⸗ ſtrahl! Empfange nun, empfange den ſehnſuchtsvollen Leib einmal.“
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