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ſchwer an einer Unterleibsentzündung, daß er nahe daran war, wie er an Freund Mährlen ſchreibt, aus dem Lande der Lebendigen abzuſegeln und an jener allverhaßten ſchwarzen Küſte zu landen. Seit dieſer Zeit kam er nicht recht wieder zu Kräften und bald blieb ihm nichts übrig, als einen Vikar zu nehmen. Dazu kam, daß das kärgliche Einkommen— kaum 1100 Mk.— nirgends zureichte, um ſo weniger als er gar zu oft für den oder jenen Bruder mit Geld und Bürgſchaft eintreten mußte. Da iſt es kein Wunder, daß das„bare Moos“ gar ſelten war, und liebe Freunde wie Mährlen und Hartlaub mit Darlehen aushalfen, die freilich nur neue Schwierigkeiten brachten, da die Zinſen zu zahlen waren. Durch ſein fortwährendes Unwohlſein und die peinliche Diät, die er ſich auferlegt hat, wurde die Arbeitszeit ſo eingeſchränkt, daß auch der litterariſche Verdienſt nur recht gering ſein konnte.
Mit Juſtinus Kerner in Weinsberg, mit Karl Mayer, Strauß, Viſcher, Schwab, Uhland wurde der Verkehr fortgeſetzt, mit Hermann Kurz angeknüpft, der ihm auch für ſeine Oper„Die Regenbrüder“ den Schluß dichtete. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf ihn der Tod der geliebten Mutter 1841. Reichen Troſt bot ihm außer ſeiner Clara Hartlaub und ſeine Familie. Erholung fand er zuweilen in Reiſen, und wenn er ſie bis zum Boden⸗ ſee und in die Schweiz ausdehnen konnte, war er in hellem Jubel; weiter zu kommen, wie ſein Wunſch war, verboten ihm ſeine Mittel.
Nachdem ein Verſuch, die Pfarrgeſchäfte ſelbſt zu übernehmen, wieder an ſeiner Kränklichkeit geſcheitert war, mußte er der Beſtimmung des Konſiſtoriums gemäß ſeine Penſionierung beantragen, die er denn auch zum Herbſt 1843 mit einer Penſion von 200 fl. erhielt.
Die Cleverſulzbacher Zeit, im ganzen die glücklichſte Periode ſeines Lebens, war auch für ſeine dichteriſche Thätigkeit die ergiebigſte. Es ſind nicht weniger als 78 Gedichte, die er aus dieſer Zeit in die Gedichtſammlung aufgenommen hat, darunter das köſtliche Idyll vom ſicheren Mann, dem gleichſam ins Schwäbiſche über⸗ tragenen Homeriſchen Cyklop. Außerdem veröffentlichte er die Novelle Lucie Gelmeroth in der Urania 1834, gab mit W. Zimmermann 1836 das„Jahrbuch ſchwäbiſcher Dichter und Novelliſten“ heraus; desgl. die 1. Ausgabe der Gedichte(146 Stücke waren es), die er


