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pyramidenförmige Fichte, das Schirmdach der Pinie, die Araucarien mit ihren regelmäßig geſtellten Aeſten. Dann wird gefragt, wo dieſe Bäume zu finden ſeien. Zunächſt, wo in der Umgebung unſerer Stadt, in den Anlagen, auf den Friedhöfen, in den Wäldern der Ebene und unſeres Gebirges die verſchiedenen Arten wachſen. Hier haben wir gerade in unſerer Umgebung reichen Vorrath. Waren bis dahin die Schüler hauptſächlich die Sprecher, ſo müſſen wir nun eher das Wort ergreifen und ſie im Geiſte hinaus⸗ führen in die Kiefernwälder der ſandigen Ebenen im Norden Deutſchlands und im Rheinthale, zu den Weißtannen des Schwarzwaldes, des Harzes, zu den Pinien und Cypreſſen Südeuropas, zu den Arven Sibiriens und des Engadins, zu den Zwergkiefern der höheren Alpen und zu der rieſigen Wellingtonia Kaliforniens. Dann ſprechen wir von dem Verhältniß zu andern Naturweſen: wie die Bäume, zu ihrem Verderben, manche Inſekten beherbergen; wie ſie dem Kreuz⸗ ſchnabel Wohnung und Nahrung gewähren; wie die Wälder, verſchieden von den Laubwaldungen, wenig andere Pflanzen unter ſich auffkommen laſſen. Nun das Verhältniß zu dem Menſchen, von der Borke der Kiefer an, aus welcher Kinder ſich Schiffchen ſchnitzen, und den Zapfen dieſes Baumes, die wohlfeilen Brennſtoff liefern, bis zu den aus Norwegens Fichten bereiteten Maſten und dem Cedernholze des Salo⸗ moniſchen Tempels.
Und nun endlich kommen wir an die Verwendung dieſer Bäume in der Dichtung. Unſere Schüler haben ſich vor Jahren ſchon gefreut an Rückerts„Bäumlein, das andere Blätter hat gewollt.“ Jetzt kennen ſie ſo manche dichteriſche Stellen, die hierher gehören, und auf andere werden ſie bei dieſer Gelegenheit aufmerkſam gemacht. Vorauszuſchicken iſt die Bemerkung, daß die Namen einzelner Gattungen und


