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zu Ende iſt, erſt dann darf wieder das Gedicht hergeſagt werden; und jetzt verſtehen ſie es beſſer als zuvor.
So viel vom vorbereitenden Unterrichte.
In den mittleren Klaſſen ſind die Kinder ſchon zu ſehr geſchult und ſchon nicht mehr kindlich genug, um bei den vorgezeigten Naturdingen Erinnerungen an deren dichteriſche Anwendung laut zu äußern. Auch nimmt der eigentliche nähere Zweck des Unterrichts ſo viel Zeit in Anſpruch, daß man nicht lange den Blick auf jenem andern Gebiete kann weilen laſſen. Doch ſo viel Zeit iſt ſchon vorhanden, um nach vollendeter Beſchreibung z. B. bei der Biene zu fragen, warum ſie als Sinnbild des Fleißes und der Sparſamkeit gelte, oder bei dem Fuchſe, warum ihn die Fabel ſo oft anwende.
Vorzüglich geeignet, die Beziehungen der Naturweſen auch auf Dichtung hervortreten zu laſſen, ſind die oberen Klaſſen (von Bürgerſchulen und ähnlichen Anſtalten). Es werden hier im naturgeſchichtlichen Unterrichte, nachdem auf den früheren Stufen Kenntniß vieles Einzelnen gewonnen iſt, ganze Gruppen zuſammengenommen. Es wird deren Aeußeres, Verbreitung, Bedeutung im Haushalte der Natur beſprochen.
Nehmen wir einmal an, es ſeien die Coniferen (Nadelbäume) zu behandeln. Eine oder die andere Conifere iſt wohl ſchon in früheren Klaſſen beim Unterrichte vor⸗ gekommen; ohnehin bieten ſich manche von ihnen häufig unſerm Blicke dar. Um ſo beſſer iſt uns alſo der Boden für das genauere Kennenlernen dieſer Pflanzengruppe zu⸗ bereitet. Wir bringen zur Anſchauung, was all uns erreichbar iſt, zeigen die z. B. bei der Weißtanne ein ſo zierliches Sternchen bildenden Keimblätter, die Rinde, das harzreiche Holz, die bei verſchiedenen Gattungen und Arten verſchieden geſtellten und verſchieden ausſehenden Nadeln, die Blüten und Früchte und Samen, und die ganzen Bäume ſelbſt, die


