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ihnen der Dichter durch ihre markirte Stellung zur Bezeichnung der beiden Zeitabſchnitte, denen ſeine Schilderung gilt, gegeben habe, nicht dadurch verwiſcht werde, daß ſie als Attribute verſchie⸗ denen Subjekten zugewieſen würden. Da nun die Worte ras— 8(V. 117—120) unmöglich eine Beziehung auf den gefallenen Polyneikes, ſondern nur auf den in erſter Strophe ſtehenden Xeuraorus cche ihrem Sinn nach zulaſſen, ſo muß auch a„ Seis die gleiche Beziehung erhalten. Steht dieß feſt, dann muß ſowohl der Nominativ IIoxvyeiæng als das ohnehin rektionsloſe Rela⸗ tiv 3„ in dieſer Form fehlerhaft ſein, und man hat, wie Scaliger, Mudge und Brunck und die meiſten neueren Herausgeber, nämlich: Wunder, Bergk, W. u. G. Dindorf, Meineke, Seyffert und J. H. H. Schmidt(Leitf. d. Rh. u. M.) gethan, für letzteres den Nominativ 3§½, für erſteres da⸗ gegen den Genitiv IIoxvvelxove abhängig von„er*ε herzuſtellen. Nur dieſe Aenderung der überlieferten Worte rückt alles grammatiſch, ſtiliſtiſch und logiſch in die rechte Ordnung und die dichteriſch ſchöne Schilderung ſchreitet von Glied zu Glied in natürlicher Folge und feſtem Aneinan⸗ derſchluß ohne Störung fort.
Die zweite Forderung, die ſich oben ergab, war die, daß in der ſowohl durch die natürliche Begriffsfolge als durch das Metrum angedeuteten Lücke vor 6564 ½1αμ☚ die Macht des feindlichen Heeres als Gegenglied von ſeiner prahleriſchen Ueberhebung ihren Ausdruck in der Weiſe, wie ſich nach dem obwaltenden Bild die Stärke bei dem fliegenden Adler kund gibt, erhalten müſſe. Nun legt der fliegende Adler ſeine Stärke vornehmlich durch ſeinen weitausgreifenden und mächtig fort⸗ ſtrebenden Flügelſchlag an den Tag. Das gewöhnlichſte Wort nun, womit die Stärke der Fort⸗ bewegung, die Flugkraft griechiſch bezeichnet.wird, iſt gern, gewöhnlich im Plural Sera(vergl. V. 137 und 930), und wie Aeſchylus Prom. 126 im Anſchluß an das Verbum oͤxoovoiéee ſagt A4a‿*ρς xrεοαρσα Sασαα vom ſchnellen Flügelſchlag, ſo wird in unſerer Stelle im Anſchluß an das Verbum oxegénra und an das Metrum der einfachſte und entſprechendſte Ausdruck wohl uer⁴νανς xαμα geweſen ſein, und wir erhalten durch ſein Zwiſchentreten die drei Ausdrücke Ag Seis, ue†αμe&να εeπσαες, 65 X⁴ιοωανν, welche ſtufenweis mehr das Bild des ſich aufſchwingenden und mächtig heranſtrebenden Adlers in der Seele wecken, ähnlich wie der Dichter in der Gegenſtrophe das Bild des mit dem Haupt ſich aufrichtenden, ſeine Beute umſchnürenden und mit gähnendem Rachen zum tödtlichen Biß ſich anſchickenden Drachen durch die Ausdrücke reς, A†ανοονν εαν⁵†, Tενeαν πeιαραοα˙ε*εσνκέσ, ³νμρρ νέα vorbereitet. Man beachte, wie die bisherigen Herſtellungsverſuche dieſe naturgemäß aus der Sache ſelbſt hervorgehende Begriffsfolge herzuſtellen durchaus nicht Be⸗ dacht nehmen.
Es bleibt nun nur uoch im vierten der betreffenden Verſe ein kleiner Mangel zu berichtigen. Die Konſtruktion eis piy oͤrepeereo Sa paßt nicht für den hier erforderlichen Sinn; ſie heißt über einen Gegenſtand hin ins Land hinüberfliegen. Als der überflogene Gegenſtand könnte nichts anderes als die Landesgränze gedacht werden, und wer dieſe überflogen hätte und gleich auf der andern Seite Halt machte, von dem könnte geſagt werden öxegeénra eis„y. Hier ſoll aber das Ueberfliegen des ganzen Landes bis nach Theben hin gedacht werden, ſo daß nicht die Gränze, ſondern das Land ſelbſt der überflogene Gegenſtand iſt; dem aber entſpricht nur die Konſtruktion uν öregréerso Sau. Das eis iſt alſo zu tilgen, und an ſeine Stelle muß Co treten, aus welchem das e15 urſprünglich


