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anſchaulichen Beſtimmtheit ausgedrückten Begriff AgfSey Pora Bära o‿ααemνιας„den mit ſeiner geſammten Macht von Argos herangezogenen Mann“ 1) ins unbeſtimmt Verſchwimmende, in⸗ dem ſie ihn der weſentlich zugehörigen räumlichen Begränzung AgSey(eis Oi8os) beraubt und das nackte garre ανααφeꝓς ſetzt, und 2) etwas ins Schielende, indem ſie die dem Verbalbegriff Sävra entzogene Beſtimmtheit nun auf einem Umweg, durch das der Perſon beigelegte Attribut argosbürtig wieder gewinnen will, das den Begriff von Argos her erſetzen ſoll. Solche Herſtellungsverſuche, die dem korrekten Stil des Schriftſtellers Eintrag thun, glaube ich, ſind nicht zu billigen; es ſind Nothbehelfe, die man ſich nicht geſtatten darf. Der Stelle wird auf befrie⸗ digendere Weiſe zu helfen ſein. Es ſcheint, die beiden Wörter αra Sãura haben ihre Stelle mit einander vertauſcht, Säyra hat der zu ihm gehörigen Ortsbeſtimmung ApGSey zunächſt geſtanden und vor ſich noch als Zuſammenſetzung die Präpoſition ér gehabt, welche unmittelbar neben der ſehr ähnlich ausſehenden Schlußſilbe von ApdSey leicht überſehen und ausgelaſſen wurde. So⸗ phokles wird alſo den Vers wohl ſo geſchrieben haben:
Tdy Aedν‿νανοανπαια Amσ—*eν reννπαπά νπσάι πωωωνπσαωω̈σσ.
Nr. 4. Vers 110— 113.
dv&† uμεᷣrεᷣςας ⸗⁷ Ioνsiens ASele pelεν εε 1ν☚ναe[ꝛ ...... 686 X.
Aler òg ele 7eν ς̈ πάςεαα*
Die anapäſtiſchen Syſteme, die mit dieſen Verſen beginnen, ſchließen ſich den lyriſchen Stro⸗ phen, zwiſchen die ſie eingelegt ſind, ſo eng an, und bilden mit ihnen ein ſo innig verbundenes Ganze; ſind im Ganzen auch einander ſelbſt ſo gleich gebaut, daß man dieſelbe metriſche Entſpre⸗ chung, die zwiſchen den Strophen Statt findet, nothwendig auch für ſie in Anſpruch nehmen muß; und eine Störung darin wird, wenn nicht auch ſonſt überall, ſo gewiß doch hier ſicheres Kennzeichen einer eingetretenen Textbeſchädigung ſein. Auch der lyriſche Schwung, der in den Strophen herrſcht, ſetzt ſich fühlbar in dieſen anapäſtiſchen Syſtemen fort und gibt ihnen einen etwas mehr lyriſchen Charakter, als ſie ſonſt zu haben pflegen. Naturgemäß wird ſich dieſer auch in der Färbung der Sprache ausprägen, und ſein entſprechender Ausdruck möchten die kräftigen doriſchen Wortformen ſein, die hier zahlreicher als gewöhnlich überliefert ſind, und die ich daher nicht mit den meiſten der neuſten Herausgeber tilgen möchte. Die Sprache muß mit ihrer Färbung dem Inhalt folgen und will auch in den anapäſtiſchen Syſtemen nicht überall nach gleichem Leiſten bemeſſen ſein. Die oben vorangeſtellten Verſe laſſen nun einen zwiefachen Schaden erkennen. Erſtens nämlich iſt für das beginnende Relativ 3„ kein regierendes Wort da; zweitens fehlt zur metriſchen Entſprechung mit dem Gegenſyſtem eine Dipodie, und wie äußerlich in der metriſchen Form, ſo macht ſich auch innerlich ein fehlendes Glied in der folgerecht fortſchreitenden Begriffsfügung fühlbar. Dieſe letztere vor allen Dingen iſt ſcharf aufzufaſſen, weil in ihr der Hauptanhalt zur richtigen Ausbeſſerung des Schadhaften liegt.


