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Nr. 29„Linkerhand gegen der Eichbach“ dürfte halbwegs der Straße Dobel—- Eyachmühle gelegen haben.
Etwas südwestlich von Dobel lag zur Sperrung des Jägerwegs(Alte Straße) die „Redoute beim Tobel“, Nr. 28,„alwo eine höltzerne redout an den weg der von herren alb her auf gehet, der Jeger weg genandt, weyle ohne graben und außen herumb nur mit zu geschleptem reiß verwehret, also wan sich etwas feindliches alda annähere, undt daß reiß anstekhen, müste die gantze wacht, so darinen steht verbrennen.“(Sch. v.©.)
Zwischen Nr. 28 und dem Dobelbach waren ferner Nr. 27„rechter hand des Tobels“!) und Nr. 26 im„Neusaser Viehwaidtrieb im brandwald.“2)
Auf die Strecke Dobelbronnen-Abtal kamen Nr. 25, 24 und 23. Nr. 25 sicherte den aus dem Dobelbachtal nach Neusatz heraufführenden„Neusaser fuspfad.“*(Rönerweg). Nr. 24 sperrte den„rothensohler Weg auf Herrenalb,* während der am„Ausgang(von Herrenalb) nach Frauenalb rechts der Seegmühle“3)(Kullenmühle) liegende Posten Nr. 23 bereits das Albtaldefilee beobachtete. Von Nr. 28—23 war„das gefehl sehr gut.“(Sch. v.©.)
In den Bereich des eben geschilderten Verteidigungsabschnittes gehörte der vor- geschobene Posten Herrenalb,„so mit einer guten Mauer, acht block häuser und Ballisaten wohl versehen.“(Sch. v.©.)
Von Nr. 23 folgte die Linie in nördlicher Richtung dem östlichen Steilabfall des Albtales, um etwa in Höhe der Orte Spielberg-Etzenroth beinahe in rechtem Winkel ab- zubiegen und die Alb zu überspringen. Auch auf dieser Strecke war die Linie lediglich „gefel,* ja an einer Stelle(zwischen Nr. 22 u. 21)„nur von reiß zusammengeschleppt.* (Sch. v. C.) Nicht weniger als zehn Posten verstärkten diesen Abschnitt.
Nr. 22„Am Mutterthal“ dürfte über der kleinen am Steinhäusle sich öffnenden Mulde(zwischen Kullenmühle und Frauenalb) zu suchen sein.
Nr. 21 fehlt auf den Karten, doch liegt die Vermutung nahe, daß damit die„Vor- posten im Closter Frauenalb“ gemeint sind. Schilling berichtet, daß das Kloster„mit einem gefel eingefangen und solicheß kloster ahn die lienie hangt.*
Nr. 20 sicherte an dem„Spielberger Weg auf Frauenalb“, während No. 19„gegen reithwasen“(?) den Weg Marxzell—Schielberg bewachte.
Nr. 18 beherrschte den„Pfaffenrotherweg nach Zell“(Marxzell) Von„Zeller Kirch“ meint Schilling,„sie sei ein Vorposten und sehr nötig, weilen er balt eine viertel- stund außer der linie daß soliches mit Pallisaten möchte umbfangen werden, Sonsten die wacht jeder zeith einem überfahll underworfen“.
Nr. 17„gegen der glashütten*®) hütete die vom Albtal(Gertrudenhof) und dem unteren Teil der Mastbrunnklinge hinauf nach Pfaffenroth führenden Wege. Zwischen ge- nannter Klinge und dem Katzenbachtal„oberhalb dem Katzenthal“ war Nr. 16.
Nr. 15„gegen dem Moosalbthal“ beobachte von dem Berghang etwas südöstlich der Station Spielberg die Öffnung des Moosalbtales.
Der nächste Posten Nr. 14 wird westlich von Spielberg zwischen den Mündungen der Moosalb und des Windwiesenwassers gestanden haben. Bei der Öffnung der Wind- wiesenklinge ze übersprang die Linie die Alb. An dieser Stelle befand sich Stützpunk Nr. 13.
1) 1) Der Verfasser des Berichts nimmt Front gegen den Feind. 2) Vielleicht ist damit die nördliche Fortsetzung des Dobler Brenntenwaldes gemeint. 3) Lag dem Gertrudenhof gegenüber, existiert nicht mehr.


