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und Probejahres von Oſtern 1903 bis Oſtern 1905 am Gymnaſium in Wiesbaden und der Oberrealſchule in Fulda, wo er zugleich als wiſſenſchaftlicher Hilfs⸗ lehrer beſchäftigt war, wirkte er in gleicher Eigen⸗ ſchaft bis Herbſt 1905 an dem Gymnaſium in Ober⸗ lahnſtein. Er nahm dann einen halbjährigen Urlaub zu weiterem Studium der franzöſiſchen Sprache und des Schulweſens Frankreichs, während dem er als assistent d'allemand am Lycée Ampeère in Lyon tätig war. Oſtern 1906 wurde er als Oberlehrer an das hieſige Gymnaſium verſetzt. Am 13. Juli 1916 erhielt er den Charakter als Profeſſor.
28. Seit 1911. Dr. phil. Heinrich Heintz, geboren am 31. Auguſt 1883 in Frankfurt a. M., beſuchte daſelbſt die Liebig⸗Realſchule und das Wöh⸗ lerrealgymnaſium, das er Oſtern 1902 mit dem Reifezeugnis verließ. Er ſtudierte darauf bis Oſtern 1908 in Marburg, Berlin und Genf neuere Fremd⸗ ſprachen und Deutſch, erwarb am 24. Februar 1908 in Marburg die philoſophiſche Doktorwürde und be⸗ ſtand daſelbſt am 7. März 1908 die Lehramts⸗ prüfung. Das Seminarjahr leiſtete er darauf an der Klinger⸗Oberrealſchule in Frankfurt, das Probe⸗ jahr, währenddeſſen er eine Hilfslehrerſtelle verwal⸗ tete, am Gymnaſium in Limburg ab. Hier blieb er als wiſſenſchaftlicher Hilfslehrer noch bis Oſtern 1911, worauf er in gleicher Eigenſchaft an die hieſige Anſtalt verſetzt und am 1. Oktober 1911 als Ober⸗ lehrer angeſtellt wurde. Für das Sommerhalbjahr 1914 war er zu Studienzwecken nach England beur⸗ laubt, mußte den Aufenthalt daſelbſt aber infolge des Kriegsausbruches abbrechen. Am 11. Oktober 1915 zum Heeresdienſt eingezogen, machte er den Feldzug gegen Frankreich 1916 mit. Auf Grund einer ſchweren Kriegsverletzung am linken Arm wurde er am 3. Mai 1917 aus dem Heeresdienſt entlaſſen. Er beſitzt das Eiſerne Kreuz 2. Kl., das Verwundetenabzeichen in ſchwarz und das Verdienſt⸗ kreuz für Kriegshilfe. Druckſchrift: Schondochs Ge⸗ dichte unterſucht und herausgegeben.(Germani⸗ ſtiſche Abhandlungen. Heft 30, 1909.) Diſſ. Mar⸗ burg..
29. Seit 1914. Dr. phil. Paul Schott, ge⸗ boren den 22. Juni 1882 in Frankfurt a. M., er⸗ warb Oſtern 1900 auf dem Goethegymnaſium ſeiner Vaterſtadt das Reifezeugnis. Er ſtudierte in Bonn, München und Berlin klaſſiſche Philologie, Deutſch und Geſchichte, beſtand am 16. Dezember 1905 in Berlin die Doktorprüfung und am 27. November 1906 ebenda die Staatsprüfung. Er war zur Ab⸗ leiſtung des Seminarjahrs von 1. April 1907 ab dem Gymnaſium in Wiesbaden und des Probejahres von 1. April 1908 ab dem Wöhlerrealgymnaſium in Frankfurt a. M. überwieſen, wurde aber während dieſer beiden Jahre verſchiedentlich auch an anderen Lehranſtalten zur Vertretung herangezogen. Nachdem er dann nacheinander am Realgymnaſium in
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Kaſſel, dem Kaiſer⸗Friedrich⸗Gymnaſium und dem Philanthropin in Frankfurt, dem Gymnaſium in Limburg, abermals an dem Kaiſer⸗Friedrich⸗Gym⸗ naſium in Frankfurt, dann am Gymnaſium in Weilburg und ſchließlich am Gymnaſium in Hanau als wiſſenſchaftlicher Hilfslehrer beſchäftigt geweſen war, trat er am 1. April 1914 als Oberlehrer beim hieſigen Gymnaſium ein. Bei Kriegsausbruch wurde er, da er im Sanitätsdienſt ausgebildet war, einem Militärlazarett überwieſen und am 15. März 1915 durch Verleihung der Roten Kreuzmedaille 3. Kl. ausgezeichnet. In den Jahren 1916— 18 war er zum Heeresdienſt eingezogen. Veröffentlichungen: 1. Posidippi epigrammata collecta et illustrata Diſſ. 1905. 2. Wirtſchaftliches im altſprachlichen Unterricht. Progr. Limburg 1912.
30. Seit 1916. Johann Sack, geboren den 27. März 1881 in Montabaur, beſtand die Reife⸗ prüfung Oſtern 1900 auf dem Gymnaſium daſelbſt. Er ſtudierte bis Herbſt 1901 katholiſche Theologie in Fulda, darauf bis Oſtern 1905 Mathematik und Naturwiſſenſchaften auf der Univerſität Münſter und erwarb dort am 23. November 1908 das Lehr⸗ amtsprüfungszeugnis. Nachdem er von Oſtern 1908 bis Oſtern 1909 im Privatſchuldienſt geſtanden hatte, leiſtete er bis Oſtern 1910 am Gymnaſium in Oberlahnſtein das Seminarjahr ab. Im Probejahr war er am Gymnaſium in Montabaur vertretungs⸗ weiſe beſchäftigt. Nach erlangter Anſtellungsfähigkeit bekleidete er von Oſtern 1911 bis Oſtern 1916 eine wiſſenſchaftliche Hilfslehrerſtelle am Gymnaſium in Corbach und wurde alsdann am hieſigen Gymnaſium als Oberlehrer angeſtellt.
31. Seit 1919. Dr. phil. Otto Feyerabend, geboren am 31. Auguſt 1886 zu Jeſtädt(Kr. Eſch⸗ wege), beſuchte das Gymnaſium in Hersfeld, das er Oſtern 1905 mit dem Reifezeugnis verließ. Darauf ſtudierte er bis Oſtern 1910 in München, Leipzig und Marburg klaſſiſche Philologie und Geſchichte, er⸗ warb am 8. Junm 1910 zu Marburg den phil. Doktorgrad und beſtand am 4. März 1911 daſelbſt die Lehramtsprüfung. Nach Ableiſtung des Semi⸗ narjahres am Gymnaſium in Hersfeld und des Probejahres,(während deſſen er zeitweilig einen er⸗ krankten Oberlehrer vertrat) am Gymnaſium in Rinteln, blieb er als überzähliger Hilfslehrer an dieſer Anſtalt bis Herbſt 1913. Am 1. Oktober 1913 trat er als Einjährig⸗Freiwilliger in den Heeresdienſt ein, in dem er nach Ausbruch des Krieges, von Januar 1915 als Leutnant d. Reſ., bis zu deſſen Ende verblieb. Im November 1914 wurde ihm das Eiſerne Kreuz 2. Kl., im Mai 1918 das Eiſerne Kreuz 1. Kl. verliehen. Am 1. Januar 1919 erhielt er ſeine Berufung als Oberlehrer an die hieſige Anſtalt. Druckſchrift: De Servii doctrina rhetorica et de Terentiano com- mento Donati.(Diſſ. Marburg 1910.)
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