—„4——̈—ñ:,p˖—2————————2„,———„,„,„,„·—˖——ʒÿ———
32. Seit 1919. Joſeph Flock, geboren den 28. Januar 1887 zu Montabaur, erwarb auf dem Gymnaſium ſeiner Vaterſtadt Oſtern 1907 das Reife⸗ zeugnis und ſtudierte darauf bis Oſtern 1911 an der Univerſität Berlin und Münſter Mathematik, Natur⸗ wiſſenſchaften und Erdkunde. Nachdem er am 14. Februar 1912 daſelbſt die Lehramtsprüfung beſtan⸗ den hatte, trat er Oſtern 1912 am Gymnaſium in Oberlahnſtein das Seminarjahr und Oſtern 1913 am Gymnaſium in Dillenburg das Probejahr an, das er von Herbſt 1913 ab am Gymnaſium in Montabaur fortſetzte. Am 1. April 1914 trat er zur Ableiſtung des Militärdienſtes ins Heer ein, dem er, ſeit Mai 1915 als Leutnant d. R., bis zum 6. Dez. 1918 angehörte. Im November 1915 wurde ihm das Eiſerne Kreuz 2. Kl. verliehen. Von 1. Jan. 1919 an war er als überzähliger Hilfslehrer wie⸗ der dem Gymnaſium in Montabaur überwieſen; am 1. März 1919 wurde er an die hieſige Anſtalt verſetzt und am 1. Oktober 1921 zum Studienrat ernannt.
33. Seit 1920. Heinrich Fenner, geboren am 26. März 1885 in Allendorf(Kr. Ziegenhain), beſuchte das Gymnaſium in Hersfeld, wo er Oktober 1906 die Reifeprüfung beſtand. Nachdem er darauf bis Herbſt 1910 in Jena, Berlin, Tü⸗ bingen und Marburg Geſchichte und Religions⸗ wiſſenſchaft ſtudiert hatte, erwarb er am 11. Mai 1912 in Marburg das Lehramtsprüfungszeugnis. Er erledigte das Seminarjahr von Herbſt 1912 ab am Gymnaſium in Weilburg, das Probejahr von Herbſt 1913 bis Juni 1914 an der Oberreal⸗ ſchule II in Kaſſel, während welcher Zeit er vor⸗ übergehend erkrankte Lehrer am Realgymnaſium in Kaſſel und an der Oberrealſchule in Oberurſel ver⸗ trat, und von Juni bis Auguſt 1914 am Fried⸗ richsgymnaſium in Kaſſel. Bei Kriegsausbruch trat er als Kriegsfreiwilliger ins Heer ein, dem er zuletzt als Leutnant der Reſ. angehörte. Am 15. Oktober 1917 als nicht mehr felddienſtfähig ent⸗
48
laſſen, wurde er als wiſſenſchaftlicher Hilfslehrer am Friedrichsgymnaſium, vom 1. Januar 1919 ab an der Oberrealſchule I und vom 1. Auguſt 1919 ab an dem ſtädt. Lyzeum und Oberlyzeum in Kaſſel beſchäftigt. Am 1. April 1920 trat er als Ober⸗ lehrer in das Lehrerkollegium der hieſigen Anſtalt ein. Er beſitzt das Eiſerne Kreuz 2. Kl.
34. Seit 1922. Walter Peters, geboren den 2. Dezember 1884 in Roſtock, verließ das Gymnaſium in Meppen(Pr. Hannover) Oſtern 1904 mit dem Reifezeugnis, ſtudierte darauf(mit Unterbrechung durch Militärdienſt von Oktober bis Dezember 1904) bis Oſtern 1908 in Roſtock, Münſter und München klaſſiſche und deutſche Philologie und beſtand am 15. Juni 1909 in Roſtock die Staatsprüfung. Wäh⸗ rend des Seminarjahres, das er Herbſt 1909 am Gymnaſium in Culm i. Weſtpr. antrat, und des größten Teiles des Probejahres, das er von Herbſt 1910 ab am Gymnaſium in Marienburg i. Weſtpr. ableiſtete, war er zu kommiſſariſcher Beſchäftigung herangezogen. Von Herbſt 1911 bis Oſtern 1914 wirkte er als wiſſenſchaftlicher Hilfslehrer an den Gymnaſien in Marienburg, Culm und Graudenz, wo ihm alsdann eine Oberlehrerſtelle verliehen wurde. Im Oktober und November 1915 und von Ende September 1917 bis zum Kriegsende war er zum Heeresdienſt eingezogen. Vom 1. Juli 1920 bis 30. Juni 1921 leitete er das deutſche Privat⸗ gymnaſium in Graudenz. Bis zu ſeiner Ausweiſung am 15. Juni 1922 war er Bezirksgeſchäftsführer des Deutſchen Schulvereins daſelbſt. Von dem gleichen Zeitpunkt ab wurde er als überzähliger Studienrat nacheinander an der hieſigen Anſtalt, an der Ober⸗ realſchule in Schmalkalden und am Gymnaſium in Hersfeld geführt. Am 1. Oktober 1922 trat er end⸗ gültig in das hieſige Lehrerkollegium ein. Er be⸗ ſitzt das Eiſerne Kreuz 2. Kl., das Mecklenburgiſche Militär⸗Verdienſtkreuz und das Verdienſtkreuz für Kriegshilfe.


