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Hälften machen zwar ein Ganzes, aber merk:— Aus halb und halb gethan, entsteht kein ganzes Werk.“— 11. Ueber die Gastfreundschaft der Griechen.— 12. Charakterzeichnung des Orestes nach Goethe's lphigenie.— 15. Der Jüngling wähle sich nur edle Freuden. Abhandlung.— 14. Ueber den Nibelungenhort als die Ursache grossen Unheils.„Der Nibelunge golt rôt— héten si daz vermiten,— s0 möhten si wol sin geriten— zir swester mit ir hulden.“— 15. Des Menschen fortgesetzter Kampf gegen die Natur.— 16. Ueber die Sitte, berühmten Männern besondere Beinamen zu geben.
VIII. Classe.
1. Wen halte ich für beklagenswerther, den Blindgebornen oder den Taubgebornen? Dialog.— 2. Welche Ursachen tragen zur Temperatur eines Ortes bei?— 3. Ursprung und Folgen der Sclaverei bei den alten Völkern.— 4. Ueber die gerechte und die übertriebene Schätzung des Ausländischen.— 5. Welchen Einfluss hatten die öffentlichen Reden bei den Griechen und Römern?— 6. Wie kann ein Volk das Andenken seiner grossen Männer auf würdige Weise ehren?— 7. Ueber den Werth eines guten mündlichen Vortrages und über die Mittel dazu.— 8. Ueber die Einrichtung der Lektüre eines Jünglings während seiner Studienzeit.— 9. Zusammenstellung von Schiller's Romanzen nach der Verwandt- schaft ihres idealen Gehaltes.— 10. Welchen Einfluss übten die Gladiatorenspiele auf den Charakter der Römer?— 11. Ueber die Sitte des Ostracismus.— 12. Die Sitten der Gallier und Germanen; verglichen nach Caes. bell. gall. VI. 11— 20 und Tacitus Germania.— 15. Antigonens und lphigeniens erhabene Bruderliebe, nach Sophokles und Goethe dargestellt. 14. Welchen Einfluss übt das Klima auf Körper und Geist des Menschen?(Zur Maturitätsprüfung.)
7. Wichtigere Erlässe
des hohen k. k. Ministeriums für Cultus und Unterricht
sowie
der hohen k. k. Statthalterei.
a) Normalien.
1. Vom 6. August 1859, Z. 15091. Die h. k. k. Statthalterei übersendet das Normale wegen Ausstellung von Duplicat- Zeugnissen zur Darnachachtung.
2. Vom 13. August, Z. 14209. Die h. k. k. Statthalterei gibt die Weisung wegen Eröffnung einer Parallelelasse für die
II. Classe und Gewinnung einer Lehrkraft aus diesem Anlasse.
Vom 51. August, Z. 14409. Die h. k. k. Statthalterei genehmigt die Drucklegung der neu redigirten Disciplinar-Vor- schriften.
4. Vom 5. October, Z. 16716. Zufolge dieses k. k. Statthalterei-Erlasses werden die Nebenlehrer aus Anlass eines besonderen Falles im Auftrage des h. Ministeriums vom 5. Februar 1859, Z. 2080 nur auf das Schüler-Honorar an- gewiesen.
5. Vom 24. October, Z. 18617. Durch diesen h. Statthalterei-Erlass wird die Berufung des Lehramts-Candidaten August Bentfeld zum Supplenten für klassische Philologie genehmigt und dessen Gebühren angewiesen.
6. Vom 21. November, Z. 20594. Die h. k. k. Statthalterei bewilligt den beiden Gymnasial-Lehrern Dr. Drbal und Greistorfer entgeltliche populäre Vorträge vor den Gebildeten der Landeshauptstadt; der Reinertrag entfällt für mittellose Gym-
nasial- und Realschüler.
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