31
und des Kirchenjahres, dazu Bibelsprüche und Kirchenlieder. 2 St. w. In a u. b: Grün; in c: Markert.
Deutsch. Lesen und mündliches Wiedererzählen des Gelesenen, Memorieren und Vortragen von Gedichten aus dem Lesebuch von Hopf und Paulsiek, I. Teil, II. Abteilung(für Quinta). Grammatik im Anschluss an das Lesebuch: Wortarten und Lehre vom einfachen Satze, sowie die leichteren Formen des zusammengesetzten Satzes. Aufsätze, Wiedergeben von Erzählungen und Beschreibungen. Orthographische und grammatische schriftliche Ubungen. 4 St. w. In a: Bach; in b: Grün: in c: Zimmermann.
Französisch. Wiederholung des Pensums für Sexta, das regelmässige Verbum, das Pronomen und einige unregelmässige Verba nach Plötz' Elementar-Grammatik, Teil II bis Lekt. 102. Wöchentlich ein Thème, Extemporale oder Dictée. 5 St. w. In a: Bach; in b im Sommer: Franz, im Winter: Sunkel; in c: Zimmermann.
Geschichte. Römische Geschichte. 1 St. w. In a: im Sommer Franz, im Winter Sunkel; in b: und c: Grün.
Geographie. Allgemeine Ubersicht der fünf Erdteile nach dem Leitfaden von Daniel. Eingehendere Betrachtung von Europa, insbesondere von Deutschland. 2 St. w. In a: im Sommer: Franz, im Winter: Sunkel; in b und c: Grün.
Rechnen. Die Bruchrechnung. Leichtere Regeldetrie-Aufgaben. 5 St. w.. In a: Bach; in b: Dr. Ide; in c: Credé.
Geometrisches Zeichnen. Zeichnen mit Lineal und Zirkel, und zwar von Linien und Winkeln ausgehend. Geometrische Figuren. Messen der darin vorkommenden Strecken und Winkel. Zuletzt Darstellung der einfacheren Körper. In a: und c: Crede; in b: Dr. Ide.
Naturgeschichte. Fortsetzung der in der vorigen Klasse begonnenen Beschreibungen bekannterer Naturgegenstände. Im Sommer Botanik, im Winter Zoologie mit Ausdehnung auf Reptilien und Fische. 2 St. w. In a: Crede; in b: und c: Grün..
Zeichnen. Massenunterricht. Die Schüler führen Hefte. Die notwendigsten Erklärungen aus der Formenlehre, so weit diese zur Konstruktion des Flachornamentes notwendig ist. Unter- weisung in der Handhabung des Materials. Das Zeichnen selbst beginnt mit der kürzesten Verbindung von Punkten, welche in den verschiedensten Richtungen zu einander gelegt werden. Das Buch muss stets dieselbe Lage beibehalten. Die gerade Linie bleibt die Hauptübung und wird später als Schraffirung des Grundes fortgesetzt. In Verbindung mit den Vorübungen und steter Hinweisung auf das Dagewesene werden dann leichte Flach- muster gezeichnet. 2 St. w. In a und b: Müller; in c: La us.
Schönschreiben. Schreiben ein- und mehrzeiliger Sätze in deutscher und englischer Schrift(Stoff aus der Geschichte, Geographie und Naturgeschichte.) Ziffern. 2 St. wW. Jäger.
Singen. Einüben von Choralmelodien und einer Anzahl zwei- und dreistimmiger Volkslieder.
Namen und Geltung der Noten. 2 St. w. Heidenreich.
Turnen. Das Pensum der Klasse VI. Hinzu kamen die im„neuen Leitfaden“ mit † bezeich- neten Frei-, Gerät- und Gerüstübungen und die dieser Stufe entsprechenden Ubungen an der wagrechten Leiter, am Bock und Ringetau. Meistens Reihenturnen. Turnspiele. 2 St. w. In a und b: Boppenhausen; in c(kombiniert mit VIa): Laus.
Sexta. (Ordinarius von a: Heidenreich; von b: Markert; von c: Laus.)
Religion. Die alttestamentliche Geschichte bis zur Teilung des Reichs und aus dem N. T. die Festgeschichten nach der biblischen Geschichte von Preuss. Aus dem Katechismus die zehn Gebote mit Luthers Erklärung, die drei Artikel des christlichen Glaubens und das Gebet des Herrn. Sodann vier Kirchenlieder und einige Bibelsprüche. 3 St. w. In a: Laus; in b: Markert; in c: Laus.


