Aufsatz 
1. Gebrauch der Präpositionen syn und mete bei den nachhomerischen Epikern. 2. Dionysios der Perieget
Entstehung
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lich-geschraubten Weihihschriften für Herodes Atticus¹), die Neuplatonischen Orakel des Porphyrios), der Isis-Hymnus?), und nur einige untergeordnete Producte derselben Zeit wie die pseudonymen Cynegetica*) und das anonyme Gedicht de herbisꝰ) folgen dem Beispiel. Gerade die besseren talentvolleren Epiker schlagen einen andern Ton an, nachweisbar zuerst in der Zeit der Antonine der berühmte und geistreiche Arzt Markellos von Side(um 150)), ungefähr 30 Jahre darauf Oppian in seinen Halieuticis?), dann Quintuss), dann Gregor

wiegen, kaum ein Viertel die trochäische Hauptcäsur und zwar nur diejenigen Bücher, welche die meisten vorchristlichen Orakel(III. IV) enthalten, aber auch sie nur bis zu dem Verhältniss 2: 1. Die jüngeren nicht von den Kirchenvätern gekannten Bücher(I. II. XI. XII. XIII. XIV) haben alle ohne Ausnahme den härteren Vers; die grösste Härte fand ich in einem der jüngsten Bestandtheile(XII, 1101) bis zu 7: 17; desgleichen in den ganz elend geschriebenen ebenfalls sehr späten XI, 1 100(6: 11) und I, 1 100(3: 5) u. 301 400 (7: 13). Aber auch eines der älteren Bücher(VIII), dessen jüdischen Verf. man unter M. Aurel setzt, zeigt dieselbe Vorliebe für harte Cäsuren, im Allgemeinen 5: 9, im Einzelne im Anfangs-(1 159) und Schlussstück (217 501) 1: 2; in dem dazwischenliegenden Stück(160 216) gelinder 4: 5. Ferner haben nicht nur die drei übrigen jüngeren Bücher(XIV, init. 3: 4; II, init. 6: 7; XIII, init. 8: 9), sondern auch drei ältere(VI, der Hymnos auf Christus 11: 17; V durchweg 4: 5; VII durchweg 6: 7) Uebergewicht der Penthemimeres. Nur die beiden ältsten Bücher lassen die trochäische Cäsur in etwas reichlicherem Maasse zu; das bedeutendste von allen(III) hat fast Gleichgewicht der Haupttrennungen(20: 19), ühnlich das bei Theophilos bruchstücks- weise erhaltene wahrscheinlich dazu gehörige Proömium(6: 5), während das am besten in der Sprache und im Versbau abgefasste(IV), dessen Verfasser man unter Titus(79. 80) setzt, das durchschnittliche Verhältniss der Alexandrinischen Poesie(13: 6 oder 2: 1) aufweist. Abweichungen von dieser verhültnissmässig grossen Härte des Versbaues finden nur statt, wenn man einzelne kleinere Partien für sich betrachtet, z. B. ergiebt der Epilog des 5. Buches, der Kampf der Sternbilder untereinander(512 ff.), allein genommen eine grössere Weichheit der Composition(3: 1). Aber nicht nur die vielen fremdartigen Zusätze, sondern besonders die tech- nischen Mängel dieser Afterpoeten erschweren das Urtheil sehr. Mit Ausnahme des IV.(und des kleinen Hym- nos des VI.) Buches enthält jedes Buch völlig unlesbare Verse, ausser unzähligen Verstössen gegen die Pros- odie; die halbgriechischen Verf. thaten sowohl der metrischen als der sprachlichen PForm Gewalt an. Nur in den auf Alexandrinischen Boden zurückgehenden Partien ist die Sprache reiner und der Vers wohllautender. Wo jeder Schatten der künstlerischen Intention entschwindet, hört auch Gesetz und Regel der Kunst auf, und die heidnische Sterndeuterei war immer noch ein gut Theil weniger geschmacklos als das jüdisch-christliche Prophetenthum dieser Zeit, welches wie geflissentlich aller Formschönheit Hohn sprach. Um so merkwürdiger, dass doch auch diese Undichter durch ein dunkles Bewusstsein des Passenden und durch den Gebrauch der Früheren, alles Leichte und Spielende meidend, sich zu dem feierlichen Ernst der Penthemimeres hingezogen fühlten, ganz ähnlich wie die unter Orpheus und Manethos Namen verseschmiedenden Heiden.

1) Kaibel, Epigr. Gr., n. 1046(1: 1). 2) Vita Plotini cap. 22: 51 vv.(8: 9). 3) Wohl aus dem 4. Jahrh. Kaibel, n. 1028(12: 11). Auch das kümmerliche Gedicht der Kaiserin Eudokia(f um 460) zeigt diese Härte: I, 1 100(ung. 6: 7), und selbst die Hymnen des viel gebildeteren Proklos(f 485) neigen noch immer mehr als die Zeitgenossen zur härteren Cäsur: I-V(11: 6 oder 2: 1); desgleichen die alphabetisch- nomenclatorischen Hymnen Anthol. IX, 524. 525(9: 17), während der noch elendere 5. Hymnus des Io. Geometra so formlos ist, dass er jedes Urtheil über den Versbau unmöglich macht.

4) Z. B. 3, 1 100(3: 2); 4, 1 100(12: 7). 5) v. 1100(1: 1).

6) Unter 100 Versen sind nur 23 mit Penthemimeres, also 10: 3. An vielen Stellen hätte der ge- lehrte Verf. ebensogut nat statt re aut brauchen können in der geschickten Aufzühlung der Fische, wenn er statt eines vocalisch anlautenden Wortes ein consonantisch anlautendes wählte; dann hätte er viel häufiger die männliche Cäsur gehabt. Aber der Zeitgeschmack und die Kunstgattung(des Lehrgedichts) führten ihn zu dem leichter gebauten Verse. Ein Beispiel des technischen Usus aus Domitians Zeit könnte die Inschrift für Q. Sulpicius Maximus liefern: Kaibel, n. 618. Der eilfjährige frühreife Knabe, auf dessen Grabstein die Pietät der Eltern seine dürftige Poesie verewigt hat, wird doch keine andere Art von Hexametern gemacht haben als er in der Schule zu machen gelernt hatte; sie zeigen das Verhältniss der Hauptcäsuren wie 4: 1. 7) Z. B. 3, 1 100(9: 2); 4, 594 693(19: 4), also zwischen 4: 1 und 5: 1. 8) Z. B. 12, 486 585(19: 6); 4, 1 100