Aufsatz 
1. Gebrauch der Präpositionen syn und mete bei den nachhomerischen Epikern. 2. Dionysios der Perieget
Entstehung
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rücksichtlich der Hauptcäsur zwischen dem strafferen Homerischen und dem weicher gebauten neueren Verse, und der Battiade geht in dieser Weichheit viel weiter als unser Perieget. Eine Ausnahme von diesem sichtlich historischen Gange der Technik macht nur das von einem wenig poetischen Fremdling geschmiedete Pseudo-Phocylideum), welches an Härte den Hesiod über- hesiodisirt(1: 2); wogegen die vielleicht noch dem Ausgang dieser Periode angehörigen nicht schlechten Lehrgedichte des Naumachios²) und des Maximos¹²) ganz das durchschnittliche Cäsurverhültniss der Alexandriner haben(2: 1). In der Kaiserzeit zeigt sich unverkennbar sehr bald eine neue Bewegung. Nur was die Würde und Erhabenheit des Prophetentons wie mit Gewalt festhalten will, hält sich innerhalb der Grenzen des Homerisch-Hesiodischen Gleich- maasses oder geht selbst rückwürts darüber hinaus, so alle Orphischen Gedichte*), die Ma- nethonianas), die Sibyllinischen Orakel(auch schon in ihren älteren Theilen)), die feier-

weiter abwärts gehen I(ung. 11: 5); II(8: 3); am weitesten IV, 1 100(fast 5: 1) und ebend. 227 326 (fast 6: 1).

1) v. 1 100 haben nur höchstens 33 mal die troch. Cäsur, 66 mal Penthem., also genau 1: 2: bedeutend härter als selbst Chörilos. 2) 47 troch. Cäs., 26 Penth., also fast 2: 1. 3) v. 1 200. v. 508 608; beide- mal genau 2: 1. 4) Am stärksten rückwärtsgehend und am härtesten der älteste Theil die Fragmenta Orphica und die Hymnen; jene z. B. haben in 160 Versen(fr.VII bei G. Herm.) 75 Penth., 85 troch.- suren; also ungef. 8: 7; diese in den letzten Hymnen(v. 1008 1107) 3: 4; v. 601 700(4: 5); v. 801 900 (ungef. 6: 7), also soweit ungewöhnlich hart; dann v. 1 100 und 201 300(ungef. 1: 1), selten weiter ab- wärts wie 401 500(7: 6). Die Argonautica ahmen nur zu Anfang(v. 1 100) Hesiodische Gravität nach (3: 4); sonst schwanken sie zwischen den saunfteren Homerischen Grenzen 3: 2 und 2: 1, vgl. 12851384; 101 200; 901 1000; 400 500; 201 300(hier 16: 9). Am meisten halten sich innerhalb der Homerischen Schranken die Lithica: v. 201 300(4: 3); 501 600(3: 2); v. 669 768(Schluss) 5: 3; v. 1 100 und 401 500(7: 4); nur stellenweise den weitergehenden Alexandrinern sich anschliessend: v. 101 200(5: 2).

5) Dass die Manethoniana mindestens vier verschiedene Vf. oder Bearbeiter gehabt haben, geht auch aus der Betrachtung der Hauptcäsur hervor. In dem älteren und besten Theile derselben(II. III. VI) man setzt ihn jetzt nach Köchly allgemein in die erste Hälfte des 3. Jahrhunderts, unter Alex. Severus herrscht nur stellenweise und nicht viel stärker als bei Hesiod die Penthemimeres vor, z. B. II, 403 502; VI, 1 100;(2: 3). Gewöhnlich ist fast oder ganz das Homerische Verhältniss(1: 1); z. B. III, 1100; VI, 655 754; III, 329 428; VI, 301 400; einzeln auch 4: 3, z. B. II, 1 100. Zwei jüngere Vf.(I u. IV, der des vierten Buchs wohl aus Iulians Zeit(Köchly)) haben eine etwas weichere Behandlung der Trennungen, da überall obwohl in verschiedenem Grade die troch. Cäsur überwiegt, so IV, 527 626(13: 12); IV, 1 100 (5: 4); I, 1 100(3: 2); IV, 201 300 und I, 101 240(ungefähr 2: 1), weiter aber gehen auch sie nicht. Von einander unterscheiden sich diese beiden Manethos ausser vielen andern Zügéen auch dadurch, dass der Vf. von IV(wie der von V) nach Art des Nonnos Verse die im 3. Fuss ungetrennt sind und nur Hephthemimeres haben vermeidet, während der Vf.(oder Bearbeiter) von I sie(wie der von II. III. VI) nicht selten zulässt. Der vierte Vf. aber(V) leistet in der rückläufigen Bewegung dieses pfäffischen Schwindels das Unglaubliche; V, 1 100 ergiebt 1: 3; v. 241 340 noch härter als 1: 4; gegen 30 Verse nacheinander haben die Penthe- mimeres v. 233 ff. Er ist auch sonst in Sprache und Darstellung ein geschmackloser Stümper. Nicht viel besser macht es ein anderer Adept dieser edlen Wissenschaft, der Sterndeuter Dorotheos(zwischen 1: 2 u. 1: 3), von dessen Poesie glücklicher Weise nur 86 Verse auf uns gekommen sind; die Hephthemimeres ohne Trennung im 3. Fuss vermeidet auch er, da v. 26 wohl kaum dafür gelten kann; es ist wohl nur ein schlecht- gebauter Vers wie z. B. Orac. Sibyll. III, 317.

6) Das wüste Conglomerat der Sibyllinischen Orakel, dessen Entstehungszeiten zwischen dem jüngeren Alexandrinerthum und der Constantin-Iulianischen Epoche liegen(die Spätgrenze liegt wenigstens nicht viel weiter hinaus; die anonyme Praefatio gehört nach Stil und Inhalt in den Anfang des 5. Jahrh.; das Ganze also ist nicht so spät wie Bleek und Ewald wollten), bestätigt trotz seiner verschiedenartigen Bestand- theile diese Beobachtung vollkommen. Ueber drei Viertel des Sammelwerkes lassen die Penthemimeres vor-

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