Aufsatz 
1. Gebrauch der Präpositionen syn und mete bei den nachhomerischen Epikern. 2. Dionysios der Perieget
Entstehung
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durch Meinekes Conjectur ãο*ν nur dass dies Wort an sich altpoetisch ist; dann würde Valcke- naer's*²in der Geistesverwirrung sich doch noch mehr empfehlen), so dass dies Heruntersinken der Sprache vollkommen mit dem trivialen εε˙ν œαwog übereinstimmt. Wer weiss also, ob nicht einige Zeit darauf Krates von Mallos(Anthol. XI, 218) mit seinem ab- sprechenden Urtheil über Euphorion, abgesehen von dessen verliebten Abenteuern mit der Nikäa u. s. w., vollkommen recht hatte? Ueberhaupt gelang ja in der Alexandrinischen Periode nur die kleine Poesie, die beissende Satire Timons, das zierliche Lehrgedicht des Arat, der auf eine sehr bescheidene Sphäre angewiesene Humor des Theokrit, etwa die Elegie mit Stimmungs- und Detailmalerei bei Kallimachos u. A., vor Allem, und in bester Weise, das Epigramm, aber alle Vorzüge sind in kleinem Rahmen, jeder grössere Vorwurf misslang. Das heroische Epos des Apollonios ist Homer u. s. w. gegenüber trocken, steif, frostig, ohne Leben und Mannig- faltigkeit, ohne herzgewinnende Gestalten, ohne für menschliche Theilnahme ansprechende Hand- lung; Lykophrons sogenanntes Trauerspiel ist geradezu unerträglich. Das schlechteste Stück des Euripides ist immer noch besser als das beste Alexandrinische Gedicht; so viel vermag die umgebende Menschenwelt, die Luft, in der der Dichter athmet. Das eindrucksfähige, leicht verstimmte Herz des Künstlers bedarf vor Allem einer gesunden sittlichen Atmosphäre. Kaum aber hatte die berechnende Schlauheit des halbbarbarischen Philipp von Macedonien Gewalt und Lüge auf den Thron gehoben, so war die Kunst der Griechenwelt, deren edelstes Wesen von jeher auf Localpatriotismus beruhte, ein ödes Todtenfeld, aus dem nur hin und wieder ein sehr be- scheidnes Blümchen hervorsprosste.

Kapitel III.

Epiker der Römischen Zeit. § 1. Uebergangsdichter.

Einige Gedichte schliessen sich würdig dem edlen Ton des älteren Alexandrinischen Lehrgedichts an, zunächst zwei, von denen das eine vielleicht noch in Nikandros oder Par- thenios Zeit zu setzen ist, das andere sicher der mittleren Römischen Kaiserzeit angehört: jenes das astrologische Gedicht, von dem ein Fragment unter dem Namen des PhilosophenMaxi- mos auf uns gekommen ist, dieses die Lehre des Oppian von den Fischen. Hierzu kommt als drittes die der Abfassungszeit nach völlig räthselhafte Periegese des Dionysios, ja man möchte geneigt sein als viertes das Fragment des Naumachios anzureihen.

§ 2. Maximos. Noch völlig zur bessern Poesie gehört das Bruchstück des Maximos xέον ιχαααιαονναό (de auspiciis, von den Vorbedeutungen) 610 vv., welches, wenn es wirklich von dem

Ephesier(Epiroten, Byzantier?) Maximos einem Lehrer Kaiser Julians verfasst wäre(cf. Suidas), ein Wunder von Nachahmung für diese späte Zeit genannt werden müsste. Der Stil ist edel und frei, nicht ohne Schmuck und Erhabenheit, aber unbelästigt von dem Bombast der Aegyp- tischen Dichtung. Vieles erinnert an Nikandros, nur weniges an Römische Dinge(z. B. 428 die bei den Röm. Schriftstellern häufige sprichwörtliche Erwühnung des Schnellläufers Ladas;