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die der niedrigeren Stilgattung. Die bukolische Dichtung steht ja überhaupt in ihrer Ausdrucks- weise der eigentlichen Epik am fernsten und nähert sich in manchen Zügen der der Komödie und Prosa; man denke nur an den starken Verbrauch des bestimmten Artikels und an das entschiedene Vorwiegen der Accusativ-Präpositionen.— Zuletzt sei noch dessen gedacht, dass die Stellen, in denen gerd c. dat. bei Nikander vorzukommen scheint— wenn man fr. 2, 61 uer“ ävdeot ausnehmen will— in ihrer Construction zweideutig sind(Alex. 73. 499. Ther. 944), und dass die bei demselben Dichter so zahlreichen und mannigfaltigen Aequivalente für mit dνμρμꝙννν μν⁶έν u. s. w. bald mit dem Dativ, bald mit dem Genetiv verbunden erscheinen, ganz nach der Bequemlichkeit des Verfassers.
§ 5. Geringere Dichtungen.
Kein Wunder wäre es, wenn in Alexandrinischen Epicis von geringerem poetischen Werthe die prosaische Fügung von derd öfter erschiene. Doch finde ich auch hier im Ganzen wenig Spuren davon. Die Ueberbleibsel der„Gründung von Lesbos“(21 vv.) haben nur ein derd ονέααωωαν¶ð⁴emaν(bei Düntzer fr. 7), die der jüdischen Heldengedichte des Philon (28 vv.) und Theodotos(47 vv.), so mittelmässig sie auch sind, liefern nur Beispiele von Guνẽ (ebend. Philon 2, 2(corrupt); Theodot. 12. 24. 32); das Pseudo-Phocylideische vovderiνν (230 vv.), verfasst von einem Alexandrinischen Juden ungefähr 150— 180 v. Chr.— eine zwar in gutem Sinne aber ohne irgend welchen Anspruch poetisch zu sein zusammengereihte Verselei; man achte nur auf den Artikel-Gebrauch—, bietet keinen präpositionalen Ausdruck für mit, ausserdem häufiger&“= uerd c. dat.(39. 68. 71. 105. 137 u. s. w.). Nur in dem ebenso ernstgemeinten aber kunstlosen Hymnus auf Zeus von dem Stoiker Kleanthes(38 vv.) heisst es gleich zu Anfang
Kö⁶εσεν dνᷣαeỹνἀeυν, ανυνεννυ, rayarbs alel
23. Zeë, guoec doxνννε vou era rdvra XνOννν,
und gegen das Ende v. 34 0˙ v‿οσσασσ
24.„vd,ορ, ldeννos Gυ ετ era advra æxuνßsvãg,„ nicht minder prosaisch als v. 38' diusf= 0¹ααi=, obgleich der gute Philosoph seinen Vul- garismus nach Euripides Manier durch Anastrophe zu veredeln sucht. Auch sein oνν vc v. 25 gehört einer Redensart des täglichen Lebens an. Hier ist allerdings Inhalt und Ton, Gedanke und Gesinnung nicht ohne Würde und Erhabenheit, die sprachliche Form aber, trotz mancher alt-epischer Brocken, voll von Wörtern und Wendungen der Prosa. Da in den 42 von Kleanthes erhaltenen Hexametern sich zweimal derd c. gen. findet, dürfen wir annehmen, dass er es ohne Scheu brauchte.
§ 6. Timon. Anders der Sillograph Timon. Zwar in seinen Tvòaauotg in elegischem Versmaass ist keine Spur von parodischer und sonstiger Erhabenheit und wenn er da Ausdrücke wie r Peιeνμεκνονν(141), oodeεαιν c. dat.(149), r0ν Seεlou re uis æl rdpεαιον(152) nicht scheute, kann auch ein völlig prosaisches àε*„Gν½ν 8(143 ¹)) nicht befremden. Aber in
1) Dass dies aενε˙ν ⁷ονενs v. 147 in einem davon getrennten Fragmente noch einmal vorkommen soll, scheint ein Irrthum zu sein, auf welchen ich später zurückkommen werde.


