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Meineke Anal. Alex. p. 366) hergestellten ãαα(bei dxmdetν). Dies kann Zufall sein, doch ist zu beachten, dass auch andre hochpoetische Fügungen z. B. xε⁴ο⁴ε c. dat. fehlen, und dass, trotz mancher weitentlegenen Formen und Wörter, deutliche Spuren moderner Sprache erscheinen. Vielleicht haben wir darin eine Andeutung, dass z. B. Antimachus, von dem die reichlichsten Bruchstücke erhalten sind, das uerd c. dat. bereits als altfränkisch vermied, während er doch auch das prosaische gerd c. gen. nicht aufnehmen wollte. Wenigstens ist es nicht wahrschein- lich, dass Antimachus, obwohl auch ein Neuerer, die von seinem älteren Zeitgenossen Euripides zuerst in reichlicher Weise in die Poesie eingeführte Genetivrection von Gerd adoptirt hat, da das Epos auch noch darin seine Würde wahrte, während das Drama, nicht nur das Lustspiel sondern auch das Trauerspiel, diesen Zug und andre mehr dem Gesprächston des Alltagslebens entlehnte. Uebrigens ist der Missbrauch der Pronomina bei Antimachus(vgl. fr. 7. 29. 30. 106) eine merkwürdige Uebereinstimmung mit ähnlichen Erscheinungen in der Attischen Bühnen- sprache(viv, ꝓ†ραᷣά u. s. w.), die wohl eigentlich nur dialektische Verderbniss waren; ähnlich wie im 16/17. Jahrh. die Bühnenherodesse„unsrer Königin Englisch“ verdarben. Siehe die Klagen bei Gill und Wallis.
§ 6. Philosophische Lehrdichter.
Von den uns erhaltenen Bruchstücken älterer philosophischer Lehrgedichte bieten die des Xenophanes(107 vv.) und Parmenides(153 vv.) keine Belegstellen dar; eben so wenig die geringen Ueberbleibsel von dem ddtεvriroe des Arztes Numenios(47 vv.). Auch in den Fragmenten des Empedokles(448 bis 480 vv.) sucht man vergeblich nach einem Gονν, wührend derd c. dat. dreimal(107. 112. 393 Karsten) nach Homerischer Weise mit dem Dativ eines persönlichen Plurals verbunden ist. Ob v. 395 auch ãu« so construirt ist, ist nicht ganz klar. Nach dem altepischen Sprachgebrauch würde man an dieser Stelle:
rotoiνν μν sεντ deν υνιαι&ς dοτec εᷣεοωνκ³⁶
dνοα⁴ασνꝙνει υναυννJιυκεεεεειομασι ⁶²b⁷ ονᷣ ν'f£ ova
νο⁵ο. roroν dνα verbinden müssen und etwa verstehen quibus(Greoοεσιν praeeuntibus(= praelatis) oder ein ganz modernes dãlνμα= duy annehmen. Karsten fasst duœ als Adverb auf, das durch ein Hyperbaton versetzt sei, wobei er sich mit Unrecht auf Herod. 4, 60 beruft, da dort der ganz gewöhnliche Fall eines Particips mit ãεα= simulatque stattfindet. Es müsste also dνμα ahnlich wie es manchmal mit öuαs geschieht in den Vordersatz gezogen sein und das ist an sich nicht unmöglich. Dafür, ror= Gen. possess. zu äorec zu nehmen, sprechen allerdings Stellen wie 277. 334. 358, wo der Dativ in ebendemselben Sinn, nach Homerischer Art, voran- gestellt ist.— In den wenigen auf uns gekommenen echten Phocylideis(36 vv.) kommt nur einmal Gυν(a⁶6⁶ʃ☛ι⁴ vor: fr. 9, 2(Bergk, Anthol. lyr.). Dagegen finden wir in den sicher unechten, vielleicht erst der Alexandrinischen Periode angehörigen Sprüchen des Pythagoras nur gerd c. gen., beidemal höchst prosaisch
9. Carm. aur. 11... rO§&! 6 αoνeν xore Gijre ueεr ällou
L—jr 70(7.
10. Fr. apud Diog. Laert. VIII, 7.... 444¾i G ε έ εμέν m§υ1υωνυνμεε rdde adνra. Schon der starke Gebrauch des bestimmten Artikels im Carmen aureum zeigt uns, dass wir es hier nicht mit wirklicher Poesie zu thun haben.


