§ 2. Homerische Hymnen.
In den 5 grösseren Proömien, welche unter dem Namen der Homerischen Hym- nen bekannt sind, tritt ouy etwas zurück(Ende 5. Stufe)— es findet sich nur 6mal—, dagegen derd c. dat. mehr hervor(Ende 3. Stufe), durch 30 Beispiele vertreten; etwas seltner als bei Homer selbst ist ãux c. dat., welches Smal vorkommt. Merd c. dat. steht nur bei Pluralen, ganz in der Homerischen Weise, auch oft bei †Os und Zeοο, wozu àerd vεꝓρεασεςασ ⁴, 67 hinzukommt. Auæ ist 6mal mit Verben des Gehens verbunden(Ersodaα, drndetu, S½εςσεα, ezles), einmal bei der Zeitbestimmung dãμα /Go ⁷ot qarvνoεᷣνρσρν(5, 293), so weit also ganz wie bei Homer— einmal jedoch auch schon in der(Herodoteischen) Art von dem gleich- zeitigen Entstehen mit beigefügtem prädicativem Particip:
4, 264(von den Nymphen):
rEG.ο⁴ ον d⁵ draw dgues dοαυααςσνο
ptνο⁴μιμν⁴αν ᷣνναᷣν ε τιονι αωιανεsον. eine Weiterbildung von den bei Homer seltenen Fällen dieses duxα bei roaoifvi.“) Bei ue überwiegt der persönliche Dativ den sachlichen(letzterer nur 2, 293 g„ vnt), der Singular den Plural(4: 2), wie bei Hesiod. Abweichend von den 13 Homerischen Beispielen ²) findet sich
1, 148(von Delos)
vda rol εμυκέκαεᷣυννέκ Ldoves Nyεoεᷣovras aurots Gν½ νπαεεαα αα αdοεm ⁴e ⁷⁶οασιν. der sociative Dativ von aurög mit einem persönlichen Substantiv verbunden, auch darin ab- weichend, dass in den drei Homerischen Fällen der Einschiebung von uν dieser Dativ singu- larisch ist. Allein dies geschieht nur in unserm handschriftlich überlieferten sehr verdorbenen Texte der Hymnen, denn Thucydides(3, 104) las den zweiten Vers anders: 6,ν σꝓ[σοσοσσ teueεας νναάε̈s Qτε Gννν s dyvidv. ähnlich wie es bei Hesiod Th. 398 Gυν ⁶ω⁴eμασσ ταεοεςσσ heisst. Wir haben also noch keinen Beweis dafür, dass man schon im 7. Jahrh.(denn dahin werden diese Hymnen doch wohl ge- hören, wenn nicht der 5. auf Demeter älter ist) dahin gelangt war, jene Wendung auch für ein αντoς συνν dνοοoονι oder atrotg dνvdoν zu brauchen. Sonst ist die Verwendung des Guν die Homerische, ausser dass gerade in dem 5. Proömium, welches ich der Sprache nach (man denke nur an die sonst ausser vöoο†ραα in den Hymnen schon verschwundenen Suffixformen auf t— denn 3, 36 ist aus Hesiod entlehnt—, die nur hier vorhanden sind V, 293. 349. 375) für das älteste halte, die spätere verbale Anlehnung vorherrscht: 5, 5 x-atεονααν αιοσνσσια σσρυν εᷣανον ανενυνιό⁵αmO¶οz½. 3, 343 jjuevov dv 1ε.νεεα σιννddο rM⁵ασααοετi. Merd c. gen. findet sich nirgends.
Dagegen treten in den 29 kleinen Homerischen Hymnen weder dułx noch gerd c. dat. auf, wohl aber findet sich ein uerd c. gen. 7. 20, 2(von Hephästos): ds uεr νπνπνuααι νράαυνναmνοε dp dad eoꝓα dννεοσσοωυε ʃ⁶ανεν εέσ*„˙οvd8.
1) a. a. O. p. 46. 2) a. a. O. p. 41.


