Aufsatz 
1. Gebrauch der Präpositionen syn und mete bei den nachhomerischen Epikern. 2. Dionysios der Perieget
Entstehung
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Verwendung dieser Vorwörter ist im Ganzen die Homerische, wenigstens in der Theogonie. Das dativische uerd steht nur c. dat. plur., sowohl besonders häufig im uralten Sinn von zwischen in den Wendungen mit&οεσ(5mal), Iεοσ(2mal), zuαμα(2mal), als auch in der Bedeutung unter Vielen bei denselben oder ähnlichen persönlichen Pluralen wie bei Homer (6mal; darunter Th. 592 mit xndety verbunden); der Gebrauch ist also hier völlig der Ho- merische. Auch dãuax steht diesem gemäss ebenso oft bei Erecha(3mal) als bei anderen Verben der Bewegung(3mal bei òxndety, rOsειαιν oréovro), und die Objecte der Begleitung sind meist lebende Wesen oder volksthümlich personificirte Naturerscheinungen¹): Kalliope be- gleitet die ehrwürdigen Könige(Th. 80), mit dem Amphitryon gehen die Böoter in den Krieg (Sc. 23), den Pflugstieren wandelt der rüstige Ackerknecht nach(Op. 441), die Harpyien be- wegen sich im Fluge mit den Hauchen des Windes und den Vögeln(ihnen nach)(Th. 268), die Wetterstrahlen fliegen aus der Hand des Zeus mit Donner und Blitz(Th. 691), letzteres eine allerdings schon kühnere Weiterbildung, wenn nicht bloss das der prägnanten Gleich- zcitigkeit. Mehr überschritten wird die Homerische Grenze des Gebrauchs an einer Stelle: Op. 219 auriuado roενε Oοxos dαμα ⁶σπαυι diνν⁷⁷ουν. wo nicht nur der rächende Eid persönlich gedacht ist, sondern wohl auch die von ihm ver- folgten ungerechten Wahrsprüche der Richter, als liefen sie vor dem Ooxog her, bis dieser sie langsam aber sicher einholt. Das Unhomerische liegt dann nicht in der verschiedenen Anwendung von dãνμα, sondern in der Ausdehnung allegorischer Vorstellungen überhaupt, ob- gleich auch darin Homer(Acrat, Ar-) vorangieng. Bei ν» überwiegt der persönliche Dativ den sachlichen(11: 3) noch mehr als der des Singulars den des Plurals(8: 4) beides kann als Weiterbildung des Odysseegebrauchs angesehen werden²); wo verschiedene Numeri von einem uνey abhingen, steht Th. 347, nach Homers Weise, der Singular voran, Op. 399 an einer Stelle, deren ursprüngliche Zugehörigkeit zu dem Gedicht manchem Zweifel unterliegt) der Plural, was, wie schon früher bemerkt wurde, in der ganzen Epik sehr selten vorkommt. Der Bedeutung nach zerfallen die 14 Beispiele so: 1. bei persönlichem Dativ. a) mitsammt(dem Zugehörigen, Anhängsel): Die Styx mitsammt ihren Kin- dern kommt in den Olymp(Th. 398) Du mit(Deinen) Kindern und (Deinem) Weibe gehst betteln bei Deinen Nachbarn(Op. 399). b) mitsammt, mit Hilfe: Kymodoke mitsammt(ihrer Schwester) Kymato- lege beschwichtigt Wellen und Winde(Th. 253), die Okeaninen mit Hilfe des Apollon und der Ströme nähren Männer auf(Th. 347), Hekate mit Hilfe des Hermes mehrt die Heerden(Th. 444), Herakles mit Hilfe(seines Waffenträgers) Iolaos erlegt die Hydra(Th. 317), Sie(die Olympier) mit Hilfe jener(der Hekatoncheiren) werden Sieg und Ruhm davontragen(Th. 628), Furcht und Schrecken mit Hilfe(ihres Vaters) Ares tummeln die Schaaren der Männer im Kampf(Th. 936). c) mehr zum Verbum gehörig, von ehelicher Gemeinschaft(Amphitryon und Alkmene in Theben):

. Sc. 14 5 ˖˙9˙ν pe ddνμ⁵α uνas G6νν½ αdος αραmναοεν.

1) a. a. O. p. 44. 2) a. a. O. p. 37. 3) Schoemann, Comm. crit. p. 43; Steifz, p. 121.