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ſchließung vom 26. Febr. d. J., nicht allein dieſen Theil der allerhöchſten Entſchließung ſich ſelbſt zur genaueſten Nachachtung dienen zu laſſen, ſondern die evangeliſchen Lehrer der ge⸗ nannten Gymnaſien auf denſelben beſonders aufmerkſam zu machen, und ſie zu erinnern, daß die Verpflichtung auf die eben bezeichneten anderweit beſtimmten§§ der Dienſtanweiſung für ſte, als Mitglieder der evangeliſchen Kirche die Verpflichtung auch zur Beobachtung der Be⸗ ſtimmungen unter 2) der allerhöchſten Entſchließung in ſich faſſe, indem es nicht nachgeſehen werden kann, daß evangeliſche Lehrer an evangeliſchen Gymnaſien ſich von dem Bekenntniß der evangeliſchen Kirche losſagen und eine ſolche Losſagung auch in ihren Lehrſtunden mehr oder weniger kenntlich an den Tag legen, welches letztere als eine mit dem Lehramt eines evangeliſchen Gymnaſiallehrers unverträgliche Unternehmung gegen die evangeliſche Kirche anzuſehen iſt. Es muß vielmehr verlangt und ſoll darauf geſehen werden, nicht allein, daß die betreffenden Gymnaſiallehrer nichts gegen die evangeliſche Kirche unternehmen, ſondern daß ſie ſich auf das Beſtimmteſte verpflichten, ihre Schüler für die Bekenntniſſe und Ord⸗ nungen der evangeliſchen Kirche zu erziehen.
Die Gymnaſiallehrer find vor der Vollziehung des von ihnen zu leiſtenden Hand⸗ ſchlages hiervon genau zu unterrichten, und wird Falls in der Zukunft von irgend einem im Amte ſtehenden evangeliſchen Gymnaſiallehrer nach dieſen, durch ſeine Angehörigkeit an die evangeliſche Kirche unmittelbar bedingten Beſtimmungen nicht ſollte gehandelt werden, Seitens der Gymnaſial-Directoren unter perſönlicher Verantwortlichkeit alsbald Anzeige erwartet.
Die Beſtimmung des gedachten Theils(pos. 2) der allerhöchſter Entſchließung, welche den Unterricht in den Sprachen, zumal den in den oberen Klaſſen zu ertheilenden und insbe⸗ ſondere den deutſchen Sprachunterricht überhaupt, und in der Geſchichte betrifft, iſt ſofort für das nächſte Schulſemeſter in Wirkſamkeit zu ſetzen, auch, wie dieſes geſchehen, demnächſt anzuzeigen. Haſſenpflug.
c) Caſſel, am 10. April 1852. Nr. 4061. Die in Gemäßheit der allerhöchſten Ent⸗ ſchließung vom 26. Febr. d. J. dem evangeliſchen Religionsunterricht und der evangeliſchen Religionsübung auf den Gymnaſien des Landes zu gebende Einrichtung betr.
Beſchluß. Sämmtlichen Gymnaſtal⸗Directoren wird Folgendes eröffnet:
1. Der evangeliſche Religionsunterricht an den Gymnaſien iſt dahin einzurichten, daß 1) auf der untern Stufe des Gymnaſialunterrichts die bibliſche Geſchichte nach dem geſchicht⸗ lich⸗kirchlichen Gange der Verheißung(in Serta und Quinta) und der evangeliſche Landes⸗ katechismus(in Quarta) erklärt und eingeübt, außerdem eine memoriale Kenntniß der Haupt⸗ ſprüche der h. Schrift und einer hinreichenden Anzahl von Kernliedern der evangeliſchen Kirche erzielt werde,— 2) auf der oberen Stufe des Gymnaſialunterrichts Leſung der h. Schrift alten Teſtamentes(in Tertia) und des neuen Teſtaments, namentlich der vier Evangelien, der Apoſtelgeſchichte und des Römerbriefes(in Secunda) Statt finde, und ein Prima) Geſchichte
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