Aufsatz 
Über die Methode und die Grundlagen der Arristotelischen Ethik
Entstehung
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schieden aber auch der Weg ist, den Aristoteles einschlägt, überall sehen wir ihn nach festen Gesetzen verfahren und jede Willkür scheuen. Eben dieses lässt sich von der Art und Weise sagen, mit der er, nachdem die Hauptbegriffe selbst gefunden sind, die sich an sie knüpfenden Fragen behandelt. Wir wollen nur ein Beispiel davon anführen. Quantitative Bestimmungen werden von ihm durchaus nicht will- kürlich angenommen, sondern aus dem vorher erkannten Wesen des Gegenstandes abgeleitet. So wird z. B. in der Poetik die Länge der Tragödie 1451 a 9 also be- grenzt: o ncr' ausu rihy guν roν oαyuærog ö909 del àbv 6 εtbo‿ν uε᷑εοι roũ ν O-dog lva addicv Sor! axrd r6 e ες, dg 02 dldg dεοοασσνναε iεεν, 50& dεyεᷣer ward iuòg) 6 dvxxatou, peEij plvoεᷣeνοeν ꝗννααᷣνε& εig suruxian ex vruxiag ε euruxlas els duoruxia eraßdaAeun Lcνg 5908 Sorl rou ενεκουε, in der Politik die Grösse des Staates 1326 b 23: 0*dov rolvvn dg ourög ort odsc 5008 dãοισνοο εytorh ron aſdoug dr*O4*) r068 aurdασεεααάν υ iυννοσντο, so heisst es in der Ethik in Bezug auf die Menge der Freunde 1170 b 32: 16 x006» odæ 6Grοινν ◻ε⁶σόςα ν τι‧, idd xdν eεrakoò rivονν ⁴οσισαμεςμννᷣν zal PlGν da Ʒτν mαανο⁸ GOισρμέένν αᷣ 1οσ̈ς o πεεοστοο ⁵μεκνε˙ν ςν νυναes riε eυνν

Wenn nun aber auch ein festes Resultat erreicht ist, so beruhigt der Philosoph sich doch nicht leicht dabei, sondern sucht vielmehr eifrig darnach, Einwände aufzufinden oder noch ungelöste Schwierigkeiten zu entdecken, und wenn ihm solche entgegentreten, so ist er stets bereit, alles bisher Gewonnene wieder in Frage zu stellen und die Untersuchung von neuem aufzunehmen. Er selbst äussert sich darüber de caelo 294 b 7 also: xeσσν ᷣρμμνμν roντo Gνυnε 1) rd r6 odεμαα τπνεεςσεα rijv Lijruoννν add xOòs rôv avxvyria Jéyovrc al pdo aurdg&ν αν⅔ ꝓſrer à⁵. εσνο ou deνν ννέν εν dvridsεενν αdg τ. d0 det r6 εεονræ æ⁵‿μς EyrijGeν εᷣνοrxrixdun, iwat ud r6ν oixεtGν εαeνυνμτα⁴αςεινν τιένε. So sollen auch natürlich die von anderen vorge- brachten Aporien nicht ad hominem, sondern ad rem gelöst werden; das entgegen- gesetzte Verfahren missbilligt er durchaus, s. Phys. 263 a 15: d44 auτ* 4υσαιςσ*πσ⁹ςσ àεy rdv ε&οστενa ſuαν&½εε, OE r0 reαα rHj dAννπμιαάιαν αηνα. Es zeigt dies Verfahren den tiefen Ernst, mit dem Aristoteles die Wahrheit sucht, zu- gleich aber hat es für den Leser etwas ungemein Anregendes und Erfrischendes. Die

Resultate werden uns nicht als fertige entgegengetragen, sondern wir sehen sie in