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deutlich gestellt sind, wird zur Erörterung des Begriffes selbst übergegangen. Die Definition wird nicht willkürlich angenommen und an die Spitze gestellt, der Philo- soph erreicht sie vielmehr durch ein streng methodisches Verfahren. Handelt es sich um einen solchen Begriff, dessen Sphäre im allgemeinen bekannt ist, so wird durch Eintheilen und Absondern zu der gesuchten Bestimmung gelangt. So wird das rlı εατνν der Tugend derart gefunden, dass zuerst, da ja feststeht, dass sie etwas der Seele Angehöriges ist, die Erscheinungen des Seelenlebens in zαν, duudεs und steis ein- getheilt werden, da nun die Tugend weder zdhos noch duνwauis ist, so muss sie eine ſtis sein. In ähnlicher Weise kommt Aristoteles auch zur Definition der(⁷ϑε⁶³εε, der sußovlic u. s. w. Diese Methode führt freilich langsam zum Ziel, aber sie bietet den Vortheil, dass sie den endlich gefundenen Begriff nach allen Seiten hin scharf abgrenzt und dadurch manchen Irrthümern vorbeugt. Aber sie genügt nicht da, wo es sich um Begriffe handelt, die in ihrer Art eigenthümlich sind. Um hier nun nicht den festen Boden zu verlieren, sucht Aristoteles einen Hülfsbegriff zu gewinnen, der klarer und bekannter als der gesuchte ist, und von diesem aus dann jenen zu erreichen. So kann das Wesen der eudaνοviæ erst erkannt werden, nachdem das 9„ον τον Ge⁷ρσαν bestimmt ist, s. 1097 b 22: dν σ 1υνν eνοα uo⁵⁴αν το dςoν eεꝓνεειιν ⁵opouενν ν ρtverah, odetral ν ευνακοννεέστεοον ε driu ri Aexbat. räga d pewotr“ dnν rour' ei ꝓρᷣ0εεκα τd ᷣορꝓνν roıν ννςσασααοσν. Die Untersuchung über die Freundschaft beginnt, nachdem Aporien aufgeworfen sind, mit der Erörterung des gil*réu, 1155 b 17: rd½a d' dnεeνοατo aεον αάννν½ ράανεον „ασρσερεέσινννος τoν †ell⁴ννον, ferner der Abschnitt über die νος mit den Worten 1140 a 24: xεο οι ροοJcee oörog dνν dεμέεκν εααωυονι‿αν‚* να déꝓομεν rous gpooviuovg. Aus dem Gebrauch des Wortes †ouiuog im täglichen Leben sucht hier also der Philosoph die Bestimmung der †ovmcis zu gewinnen. Die richtige Auffas- sung des Wesens der Lust ergibt sich durch die Analogie des Sehens, s. 1174 a 13: rt' Eorh xotöν τε(d. h. die wο⁷⁹, aœraœαvεᷣdεοονονεᷣνoετν dvν de doxus dua 1a*oνσιν‿ doxet pdo* uy d9αα ααάνρ durονοννν³ꝙνρνον εᷣsεtæα vxα Ou pd Giν 2 e) 0008ν 3i FGr9o"ꝑ pv⁵ευνον τε‿⁴εααεε ατ* εlb. rol⁴ο⁴ τρ ον εοακηςι ac—1 dounj. Bisweilen gewährt auch die Etymologie einen passenden Ausgangspunkt,
s0 2z. B. bei der Erörterung der ethischen Tugenden(Heιu von 5). Wie ver- 2*


