Aufsatz 
Über die Methode und die Grundlagen der Arristotelischen Ethik
Entstehung
Einzelbild herunterladen

5

gesetzt werden. Aber es geschieht dies nicht weiter als für die Lösung der ethischen Probleme nöthig ist, s. Eth. 1102 a 23: deε.ασνααυοιννηασ τ ταααιειαι τανοε υμυνν ειον réou rouron Tdοιν να ε dGονν αmν xer ο r rouuevado rt leion a‿νκοιοσνυνłQμορναόετεοονσασς εασ* υνννπσροανεεαμεμνναν. Selbst die wichtige Frage nach der Trennbarkeit der Seelentheile, die in der Psychologie mit grosser Wärme aus- führlich erörtert wird, bleibt hier unbeantwortet, denn 1102 a 31: 0u ν ν α[ασροε r008 r6 ααν Ebenso ist Aristoteles eifrig bemüht, die Untersuchung überall durch das Gebiet der besonderen Wissenschaft zu begrenzen. Um aus der Ethik nur ein Beispiel anzuführen, erinnere ich an 1155 b 8, wo es über die hinsichtlich der Freund- schaft aufgeworfenen Fragen heisst: rdà uεν udν dνvi² derνοονμαμενàꝛεεοιι oddo oixeta i ανοσσνσ ⁶σνιυνεοσς dσα ν ετννν eωασπed ædb dunjzet elg rd ν zal rdν, raðr dridu ναμεερα. Es ist hier gewiss die Selbstbeherrschung des Philosophen zu bewundern, der durch persönliches Interesse an wichtigen Fragen sich nicht hinreissen lässt, die Grenzen der besonderen Wissenschaft zu überschreiten; auch ist hervorzuheben, dass die Präcision und Klarheit seiner Schriften zum grossen Theil in dieser Selbstbeschränkung ihren Grund hat. Ein Denker, welcher sorgfältig die Vermischung der einzelnen Wissenschaften vermeidet, wird der Gefahr entgehen, die gefundenen Resultate über ihr eigentliches Gebiet hinaus ohne hinreichenden Grund zu erweitern und leichtfertig Analogien anzunehmen, wo in der That nur flüchtige Nehnlichkeit vorhanden ist. Dass dann in der Wissenschaft leicht an die Stelle metho- discher Strenge das blosse Spiel der Phantasie mit Gedankenassociationen tritt, hat die Geschichte genugsam gezeigt.

Doch kehren wir zu unserer Aufgabe zurück. Aristoteles verlangt nicht nur, dass sich die Forschung streng auf den Gegenstand der vorliegenden Wissenschaft beschränke, sondern auch, dass die Methode je nach dem vorliegenden Stoff eine ver- schiedene sei. Vor allem ist es die Genauigkeit, welche man nicht überall in gleicher Weise verlangen darf. Eth. 1098 a 26: de.μανσεάσα oJ⁶ι Ʒαα˙ ννi τσιαινοσννιμιυνιυν 00=wL riu droißeteiν ⁶μυ,Gö³⁰⁴ιαα εέν mμέαεν εσειντνεμεν d εᷣνκα˙ςτoνς zœrd iu deroxeiενν Au auld επ* rodoĩrov e†' ö-0" oixetov f 60. Es sei dies nöthig öx‿π △ι ‧⁴α xdεoνα rονν½εoοꝓνανꝙ mαetch tuprat. Die äussersten Gegensätze bilden hier die Mathe-

matik, die ohne Stoff(ö4-§) ist und daher die schärfsten Bestimmungen geben kann,