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ſprochen iſt, dem nun eine eingehendere Betrachtung gewidmet werden ſoll.
Es werden der Schule Kinder aus verſchiedenen Fa⸗ milien zugeführt. Die Grundſätze, welche die Eltern derſel⸗ ben bei der Erziehung geleitet haben und noch leiten, ſind ſehr von einander abweichend, und daraus laſſen ſich wohl auch zum guten Theil die Anforderungen an die Schule, wie die oben erwähnte oder auch die entgegengeſetzte, herleiten. Manchen Kindern glaubt die elterliche Liebe und Nachſicht nichts verſagen zu dürfen. Jedes Verlangen, jeder Wunſch wird befriedigt, Vergnügungen und Zerſtreuungen aller Art werden geboten, wenn es auch nicht in erziehlicher Hinſicht gerechtfertigt werden kann. Es würde vom Zwecke der ge⸗ ſtellten Aufgabe abführen, wollte man alle die Verſchieden⸗ heiten aufzählen, wie ſie ſich bei der häuslichen Erziehung manifeſtiren.
In der Schule treten die Kinder zu einer größeren Gemeinſchaft zuſammen und allen ſoll ein gemeinſamer Un⸗ terricht zu Theil werden. Soll die Schule aber die ihr zu⸗ gewieſene Aufgabe erreichen, ſo hat ſie Sorge zu tragen, daß auch das Verhalten und Benehmen der Schüler in ihrem gemeinſchaftlichen Zuſammenleben den Zwecken derſelben an⸗ gemeſſen ſei. Sie muß zur Unterſtützung des Unterrichts und zur Beförderung der Wirkſamkeit desſelben mit rechtem Ernſt und rechter Strenge auf Pünktlichkeit, Reinlichkeit, Fleiß, Ordnung, Gehorſam, Verträglichkeit und wie alle dieſe Schülertugenden noch heißen, halten. Von großer Wich⸗ tigkeit iſt darum die Gewöhnung an dieſelben. Von ihr hängt weſentlich die Löſung unſerer Aufgabe ab.
Dieſe Gewöhnung muß aber ſchon ihren vorbereitenden Grund und Boden im elterlichen Hauſe gefunden haben, und die Schule muß auf die mitwirkende Unterſtützung desſelben rechnen. Allein hierin muß der Lehrer manchmal unange⸗


