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licheres. Wenn er auch dn Einzelnen nicht aus dem Auge verliert, ſo wird er doch ſeine Schüler gruppiren und be⸗ ſonders diejenigen, welche nicht aus eigenem Antriebe lernen, oder die vermöge ihrer geringeren Fähigkeiten zurückbleiben würden, ganz beſonders überwachen. Auch in Bezug auf das Betragen wird er ſich nicht mehr darauf einlaſſen, für den Einzelnen Regeln zu geben, wenn er nicht deren Wir⸗ kung abſchwächen wollte. Bei der Gleichberechtigung aller Mitſchüler wird überhaupt eine gleichmäßigere Behandlung eintreten.
Wie ſich mit dem Anwachſen der Schülerzahl das Ver⸗ halten des Lehrers ändert, ſo werden auch in der Stellung der Eltern zur Schule andere Geſichtspunkte zur Geltung kommen. Die meiſten unter ihnen fühlen, daß Einzelanſichten von ihrer Seite bei der Maſſe von Kindern leicht abweichende gleichberechtigte anderer Eltern verletzen könnten, und über⸗ laſſen daher vertrauensvoll dem Lehrer das Wohl ihrer Kinder.
Die Schule iſt ein Organismus, der, ähnlich dem Staate, nicht ohne Nachtheil für's Allgemeine Störungen erleidet. So ſehr wir nun auch davon überzeugt ſind, daß niemand abſichtlich ihrer gedeihlichen Entwicklung und den zu dieſem Zwecke getroffenen Einrichtungen entgegen tritt, ſo machen wir doch hier und da die Erfahrung, daß Eltern theils aus Unkenntniß der Verhältniſſe, theils auch dadurch, daß ſie den Maßſtab der Privaterziehung anlegen, dem Lehrer Schwierigkeiten bereiten. Meiſtens ſind es Kleinigkeiten, deren Beachtung Mißverſtändniſſen vorbeugt. Es mag nicht unnütz ſein, hier einige derſelben zu beſprechen.
Welche andere Kontrole haben Eltern und Lehrer dar⸗ über, daß die Kinder regelmäßig die Schule beſuchen und pünktlich in derſelben eintreffen, wenn nicht beide ſtreng


