der Zeilen zum Zwecke bequemen Citierens iſt nicht einmal bei allen Ausgaben durchgeführt. Ferner ließe ſich in Erwägung ziehen, ob man nicht durch paſſende Randnoten, welche die einzelnen Abſchnitte markierten, und Seitenüberſchriften den Überblick über den Inhalt für event. Zuſammenfaſſungen erleichterte. Auch die Präparation müßte vereinfacht werden. Beſteht ſie nur im Nachſchlagen der Wörter in dem beigegebenen franzöſiſch⸗ oder engliſch⸗ deutſchen Wörterheftchen, dann iſt es eine mechaniſche zeitraubende Arbeit. Iſt es eine ge⸗ wiſſenhafte Interpretation in der betr. Fremdſprache, die man beim Abhören von dem Schüler wiederverlangt, ſo hat derſelbe keine Gelegenheit zur Vorbereitung und Befeſtigung und prägt ſich leicht Falſches ein. Darum meine ich, ſtatt der jetzt üblichen Spezialwörterbücher ſollten ſolche eintreten, die den Begriff in der fremden Sprache definierten. Außerdem könnte man in einem kleinen Anhange die Bedeutung der nach der Klaſſenſtufe etwa unbekannten Wörter deutſch angeben. Auf dieſe Weiſe hätte man Lehrern und Schülern die Mühe erleichtert und könnte ſich ausſchließlich der eigentlichen Aufgabe des Unterrichts widmen. Auch die Einleitung ſowie erklärende Anmerkungen könnten franzöſiſch bezw. engliſch abgefaßt ſein.
Um verhältnismäßig raſch das nötige grammatiſche Material zur Hand zu haben, ſchrieb ich dort, wo ich ein geeignetes Beiſpiel fand, die Ziffer, welche der Lektion in der Grammatik entſprach, an den Rand. Hiernach hatte ein Abſchnitt etwa folgendes Ausſehen:
„Captain Osborn, it's not for me to contradict 65 Mr. Mackintosh, but that’s of little consequence in a time like this: I should have held to my opinion, 56 47 hat it not been that the gentleman passenger and 31 his son were standing by: but now, as the coast is clear, I tell you that we shall have something 18 worse than a gale of wind. I have been in these latitudes before, and I am an old seaman,(as) you 47 know. There’s something in the air, and there has 35
Auch ſonſt gelang es mir durch Unterſtreichen mit ſchwarzer oder roter Tinte ſowie mit dem Blauſtift beſondere Stellen kenntlich zu machen. Wäre nun durch Ausarbeitung eines engeren Kanons genau die Stufe beſtimmt, auf der ein Schriftſteller geleſen werden ſoll, ſo könnte man leicht nach Art der Breymann⸗Möllerſchen Lehrbücher auf wenigen Seiten am Schluſſe das ganze Material zuſammendrängen. So fände man beiſpielsweiſe die Belegſtellen für die umſchreibende Konjugation im erſten Kapitel der von mir benutzten Aus⸗ gabe folgendermaßen beieinander:
9,— 10,2— 10,1½2— 10,13— 11,— 13,— 15,1— 16,3— 16,.
Beſondere Einträge in das Notizheft der Schüler wären unter ſolchen Umſtänden, wenn nicht geradezu unnötig, ſo doch nur in beſchränktem Maße vorzunehmen. Auch eine ſich auf mehrere Seiten erſtreckende Inhaltsangabe, die im allgemeinen zu Repetitionszwecken in der fremden Sprache in das gleiche Heft eingetragen werden ſoll, könnte in deutſcher Sprache zu Üüberſetzungszwecken beigegeben werden. Auf dieſe Art hätte man die allzu Ängſtlichen be⸗ ruhigt, die ſich nicht getrauen, ihren Unterricht von dem Übungsbuche loszureißen und ſchriftliche Üüberſetzungsübungen wünſchen. Selbſtverſtändlich müßten derartige Stücke ſich fernhalten von allen grammatiſchen Spitzfindigkeiten und lediglich eine Inhaltsangabe bieten, die aber durch gewiſſen⸗ hafte immanente Repetition des Sprachſchatzes früherer Kapitel entſchieden von Wert wären.


