Aufsatz 
Der Theodolit, seine Einrichtung und praktische Anwendung auf wissenschaftlicher Grundlage dargestellt
Entstehung
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Für Signal links iſt jetzt der Stand des Nonius I= 200+ a und der Stand des Nonius II= a. Dieſe auf dem Horizontalkreiſe abzuleſenden Angaben werden in dasſelbe Formular als zweite Lage der Fernröhre unter Signal links eingetragen. Ebenſo iſt für Signal rechts der Stand von Nonius I gleich 200+ a+ x und von Nonius II gleich a+ x, welche in die Rubrik Signal rechts eingetragen werden. Die Einträge Signal links von Signal rechts entſprechend abgezogen, geben wieder zwei Werthe für den Winkel x, welche mit den vorhin gefundenen beiden Werthen zu vermitteln ſind, indem man die Summe der vier Reſultate durch 4 theilt, wie aus nachſtehendem Beiſpiele zu erſehen iſt.

Signal links Nof 15.

Station N% 16. Signal rechts Nh 17.

Entfernung..... Entfernung..... 5 5 Signal links. b Signal rechts. Keſultate. Winkel. 1*1 29,3250 77,1100 47,7850 47,7869 II229,3400 277,1100 77⁰0 II I 229,2300 277,0300 8000 I 29, 2700 77,0625 7925 31475

§. 22. Es kommt zuweilen vor, daß man von der Station aus die einzuviſirenden Signale wegen dazwiſchen befindlicher Hinderniſſe nicht ſehen kann, oder auch, daß es nicht möglich iſt, den Theodoliten im Mittelpunkte der Station aufzuſtellen. In ſolchen Fällen ſucht man in der Nähe der Station B(Fig. 19) einen geeigneten Ort aus, von welchem aus die Signale A und C ſichtbar ſind und mißt die Winkel A D C= d und ADB= e, ſowie die Entfernung BD= a. Es iſt nunmehr der gemeſſene Winkel ADC auf das Centrum der Station zu reduciren, wobei wir vorausſetzen, daß die Entfernungen BA= und BC= u bekannt ſeien.

1. Es iſt b+†y= X d X X gleich dem gemeinſchaftlichen Außenwinkel o der Dreiecke ABO und CD O, daher b= X‿ d+ X y. Es ſind nun noch die Winkel x und y zu beſtimmen.

Aus dem Dreiecke BCD ergibt ſich:

r: a= Sin.(d+ e): Sin. x, woraus Sin. x= Lin 4. 42 folgt. Aus dem Dreiecke BAD ergibt ſich: 1a= Sin. e: Sin. y, woraus Sin. y ⸗Sin. e. folgt.

1 Geht man mit den für Sin. x und Sin. y berechneten Werthen in die Sinustafeln ein, ſo erhält man die Winkel x und y. 2. Wenn der Beobachtungsort D links von der Station B ſich befindet(Fig. 20), ſo folgt aus b+ X= d+ y, daß jetzt b= d+ y X iſt.