solanuge Thalias heitre Tempol stehn,
Wird solchen Künstlers Leuchte nicht vergehn!“ so riefen Dichter, riefen Komödianten,
Weil ihren Meister sie in ihm erkannten.— Einst schlenderte Herr schiller, sich zur Lust, Auch durch der Leipz'ger Messe wirren Wust. Gar viele sachen gab es da zu gassen,
Auch— ein Theater mit dreisierten Affeu.
Gleich tritt er ein mit seiner Freunde Chor Und langt zwei Kreuzer aus dem sack hervor, Daß er dem Afienkünstler in die Hände
Des schauSPiels Preis wie alle andern SPende. Deni aber zuckt es stolz durchs Angesicht, Indes zu schiller er, sich neigend, SPricht: „Nein, nein! Das lass' er gütigst unterwegen! Ich nehme keine Zahlung von— Kollegen!“
Alle lachen). Der Alie ibewegi sich inn schlafe).
WMinwalt: Pst! Pit! Es scheucht der Lärm den süßen schlaf.
Euf deu Allen zeigend, der Kun erwacltt. Die Wichze eilen an ihre Arbeit
und beschäftigen sich lebhft damit).
2. szene.
Vorige. Der Alte.
Der Alte(geckt sich und blickt uniher):
Wer weckte mich? Grüßt schon der helle Tag?
(Er steht auf).
Was schreckt ihr mich aus meines Traumes Glück?
O kehrt zurück, ihr Bilder holden Wahnes! Nach einer Panse).
Wie war es doch? War's wirklich nur ein Traum?
Ich sah dies steinbild warmes Leben hauchen Und plötzlich stand der Dichter vor mir da, Hach aufgereckt die schlanke Wohlgestalt
Und SPielend auf den Wandersiab sich lehnend.


