Aufsatz 
Treu zu Schiller! Schülerfestspiel zum 9. Mai 1905
Entstehung
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aumwalt: Doch SPrengte er der Notdurkt Bande nicht. Ein Fremdling schritt er auf dem fremden Plau. Von Liebe und von Freundschaft jäh geschieden nnd von der Heimaterde segenskraft.

Da schlich die sorge aus dem trüben Winkel

Und hauchte Wolken seinem neuen Pfad.

Des jungen Lorbeers froherkämpftes Reis, Umschattend seiner stirne Kummerfallen, Verscheuchte nicht die feindlichen Gewalten.

sälckrich: Nicht ganz verließ das Glück den Genins. Ein strahl der Fürstengunst hob ihm das Haupt, Es warb die Muse hilfsbereite Freunde Und schloß dem strebenden im siegeslauf Allüberall des Volkes Herzen auf.

Grimhart: Des Volkes Beifall ist wie Windeshauch, Er treibt den Hunger nicht und nicht die sorgen.

säldrich: Er wärmt das Herz und hebt zum Flug die schwingen. Doch war es mehr als leeren Beifalls Dank, Den schönsten Kranz wand ihm des Volkes Liebe.

frömut: Ja, ja, er wurde zeitig populär. Ein lustig stücklein har mir da der Alte Erzählt aus unsres Dichters Wanderzeit.

Grimhart: Ein Rührstück wohl?

säldrich

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Frömut: steht auf und tritt in den Vordergrund, während die anderen am Boden kauern, die Eniee it den Arttten timSPannend. Er räuSPort sich und deamiertj: Es zog Herr schiller, wie euch wohl bekaunt, Vom Rheine ciusteus zu der Pleiße strand. Dort hießen edle Gönner ihn willkomnten, Von heißer Lieb zu seiner Kunst entglommen.

Zu Leipzig war es, in der guten stadt; Kaum sahen sich die Leute an ihm satt;

Bewundernd war manch Blick auf ihn gerichtet:

Der ist es, derDie Räuber hat gedichtet!