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dieſem Tage ausfallen darf. Zur Vorbereitung auf das Feſt wird eine angemeſſene unterrichtliche Be⸗ handlung des hiſtoriſchen Stoffes empfohlen. Wiie im vorigen Jahre wurde der 2. September ſowol durch einen Schulakt als durch die Theilnahme der Anſtalt an dem allgemeinen Feſt gefeiert. — Vom 18. Oktober. Mittheilung des Kgl. Landrathamts, die Bedingungen betreffend, unter welchen junge Leute in den Verwaltungsdienſt eintreten können.
Vom 14. Oktober. Erlaß des Herrn Cultusminiſters in Betreff der durch die Errichtung eines Seminars für Zeichenlehrer bei der Kgl. Akademie der Künſte zu Berlin veranlaßten Abänderungen der Inſtruction für die Prüfung der Zeichenlehrer an Gymmaſien und Realſchulen.
Durch Erlaß vom 14. November wird das durch das Reichskanzleramt herausgegebene Centralblatt für das deutſche Reich zur Anſchaffung empfohlen.
Durch Miniſterial⸗Erlaß vom 7. Januar d. J. wird die Circular⸗Verfügung vom 31. Oktober 1871, nach welcher bei der Aufnahme von Schülern ein Atteſt über Schutzpockenimpfung reſp. Revaccination erfordert werden ſoll, dahin präciſirt, daß bei Schülern, welche das zwölfte Lebensjahr bereits überſchritten haben, nicht bloß der Nachweis der erſten Impfung, ſondern auch der ſtattgehabten Revaccination zu fordern iſt.
Durch Erlaß vom 26. Januar wird auf den Seitens der Central⸗Commiſſion für die Wiener Welt⸗ ausſtellung herauszugebenden amtlichen Ausſtellungsbericht, welchen die Verlagsbuchhandlung von Fr. Vieweg& Sohn in Braunſchweig für den auf die Hälfte ermäßigten Preis zu liefern übernommen hat, aufmerkſam gemacht.
Unter dem 3. März wird ein Exemplar des Ergänzungs⸗Programms für die Ausſtellung des Vereins zur Förderung des Zeichenunterrichts im Jahr 1874 der Realſchule überſendet.
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Das Schuljahr begann Montag den 21. April Nachmittags mit Geſang und Gebet und mit der Aufnahme der am Vormittag zuvor geprüften neu angemeldeten Schüler.
Mit Verſehung der durch den Abgang des Candidaten Ruhl(ſ. Progr. v. 1873, S. 14) vacant gewordenen Stelle in der Sexta wurde mit Genehmigung des Provinzial⸗Schulkollegiums vom 8. April der Candidat der Theologie, Wilhelm Piderit beauftragt.
Herr Candidat Wilhelm Piderit von hier hat nach beſtandener Maturitätsprüfung von Michaelis 1868 bis Oſtern 1869 in Marburg Theologie und Philologie ſtudiert, und während dieſer Zeit am philologiſchen Seminar theilgenommen. Darauf hat er ein Jahr lang ſeine theologiſchen Studien in Erlangen fortgeſetzt und dieſelben nach Oſtern 1872 in Mar⸗ burg vollendet.
Zugleich wurde mit Genehmigung der genannten Behörde die bisher für die Quinta eingerichtete Parallelklaſſe aufgehoben und eine ſolche für die Quarta gebildet.
Da die ſchlechte Beſchaffenheit der Lokale zweier Vorſchulklaſſen in der Bangertgaſſe einen Wechſel nothwendig machte, wurden dieſen Klaſſen zwei Zimmer im neuſtädter Rathhauſe eingeräumt, zu Lehr⸗ zimmern hergerichtet, und im Laufe des Sommers bezogen.
Der im vorigen Jahr eingerichtete Parallelcötus der 3ten Vorſchulklaſſe wurde beim Aufrücken der Schüler an Oſtern in die 2te Vorſchulklaſſe verlegt.


