Aufsatz 
Die sprachlichen Formen, mit welchen die Glieder des Schlusses im Griechischen und Lateinischen eingeführt werden / von Ebhardt
Entstehung
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es entweder das rein logische Verhältniss zwischen beiden Sätzen bezeichnet oder in Folge eines in dem Gedankenzusammenhang liegenden Gegensatzes zugleich Aeusserung des Aflects ist. Am häufigsten wird rτοα gebraucht, wenn auf die Erwähnung einzelner Thatsachen ein allgemeiner Gedanke folgt; dies ist der Fall, wenn die assumptio voraus- geht und die propositio daran angeknüpft wird. Z. B. Dem. de cor. 282. Aeschines, heisst es daselbst, habe anders gesprochen als gedacht. Dies ist der Untersatz. Hierauf folgt der Obersatz und zwar in der rhetorischen Form der percontatio und interrogatio: εαοαι τει τmπνν Qπόσιν εέεαηςσαασσαν od½ 6 16ννν½ςGƷᷣ+ove; Dem. de cor. 15 und 16 heisst es:Aeschines verlässt den schlichten und geraden Weg; statt den Beweis aus den Thatsachen zu führen, spielt er so lange Zeit nachher seine verleumderische Rolle ab; er richtet seine Beschuldigungen gegen mich, zieht aber statt meiner den Ktesiphon vor Gericht und tritt, während er bei dem ganzen Process seine Feindschaft gegen mich walten lässt, mir doch nirgends entgegen, sondern strebt danach, einen Andern um seine Ehre zu bringen. Dies ist die assumptio. Nun folgt die propositio: αl τω 1100G dιαασ dοςᷣοεςα 2 ννναάνοι, 01 d1doi ols d einst rig indo Kruιρασντοο ε, ell 100, 84⁴οινε h 2. 4 2 24 3. 7, ꝗoxe** νααἀαι 2i7⁶εαε ³ν Aeyeuν, ôra uns huera ex dos vdες 8o 71⁴αενmαϑτιονν deεαον 7 10 E⁸ε+αασm⁵⁶σνν τπσένισάσι, ο⁸ ²⁶ εέν1τοο ⁴eσm y‿eeo arir παοασeεteεειν, 8160½ 3'ν¶meτᷣ νια⁴‿⁶ςσοσιεν ieiv. de cor. 291.Aeschines, heisst es,hat bei Er- wähnung der ungiücklichen Vorfälle nicht die Gesinnung eines wohlwollenden und gerechten Bürgers gezeigt; er hat dadurch das Zeugniss gegen sich selbst abgelegt, dass er den traurigen Ereignissen gegenüber sich ganz anders als seine Mitbürger verhielt. Nun musste aber(ααι) der, welcher für die Verfassung und die Gesetze zu sorgen vor- giebt, wenigstens über dieselben Gegenstände Betrübniss und Freude empfinden, wie das Volk, nicht aber in den Bestrebungen seiner Politik auf der Seite der Gegner stehen. de cor. 308 und 309.Die Reden des Aeschines, heisst es,haben keinen Nutzen, sondern Unheil und Schmach für den ganzen Staat veranlasst. Dann folgt der Obersatz: Nun mussten aber doch(·τιω) diese Uebungen und Bestrebungen, wenn sie aus einem gerechten und dem Wohl der Stadt zugewendeten Gemüthe kamen, edle, rühmliche und Allen nützliche Früchte bringen: Bündnisse, Zuwachs an Einkünften, Vortheile für den Handel, Einführung nützlicher Gesetze, Widerstand gegen offene Feinde. Solche Ober- sätze sprechen häufig einen moralischen oder politischen Grundsatz aus, der einer dagegen verstossenden Thatsache gegenüber mit Nachdruck geltend gemacht wird; in diesem Falle haben sie nicht blos argumentirende, sondern auch ethische Kraft. Unter den Wörtern, mit welchen das αlτο des Obersatzes gern in Verbindung tritt, ist namentlich ei, öozig und mςσ zu erwähnen. Z. B. Dem. Mid. 92.Midias, sagt der Redner,hat einen Diäteten, von dem er in contumaciam verurtheilt worden ist, in's Unglück gestürzt.*αε εμ⁴⁴ ⁸α⁷, heisst es weiter, ανἀ 2υν εονμοω ααάιετα‿εανσένεν aAον ε⁶‿μναάατνν dlæνeνν odro de&ιοτ ⁴αάσνν⁴σνεαυ, ν ν το ꝓx νει τπμ⁴ 0 ν Jaer o00 œνεο τνι ρνμεεοσας 20 αουσ εꝙꝓσ νοεέ πάααρςσα⁴νοντιοο Dem. de cor. 198. Nachdem von dem unwürdigen Benehmen des Aeschines die Rede war, heisst es: l τποοι, dr 16 16.m S1 1ν drvxijuα ενενν⁴ονιιεν dmπινατο, dmνο⁵υέμυνσι ⁴αμαέιdον ντς νι d⁴κυος 1) œr*νοοεει trε0ov. Isocr. Archid. 54.In früherer Zeit, lässt Isocrates den Archidamus zu den Lacedämoniern sagen,habt ihr fremde Städte gerettet, indem ihr ihnen Hülfe schicktet. So hat Pedaritos Chios vertheidigt, Brasidas Amphipolis, Gylippus Syracus. Darauf