Aufsatz 
Die sprachlichen Formen, mit welchen die Glieder des Schlusses im Griechischen und Lateinischen eingeführt werden / von Ebhardt
Entstehung
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längeren und ausgeführten Schlussreihen. Wir müssen uns hier mit kürzeren Beispielen begnügen. Die Partikel at führt den Untersatz ein in folgenden Stellen: Cic. Tusc. V, § 48: Vir igitur temperatus, constans, sine metu, sine acgritudine, sine alacritate ulla, sine libidine, nonne beatus? At semper sapiens talis; semper igitur beatus. Tusc. III,§ 19: Sapientis autem animus semper vacat vitio; nunquam turgescit; nunquam tumet. At iratus animus eiusmodi est; nunquam igitor sapiens irascitur. Dies sind Schlüsse der einfachsten Art. Im Episyllogismus steht at: Cic. Tusc. III,§ 14: Non cadunt autem haec in virum fortem; igitur ne aegritudo quidem. At nemo sapiens nisi fortis; non cadit ergo in sapientem aegritudo. Die conclusio des vorhergehenden Schlusses wird als Prämisse für einen neuen Schluss benutzt und zu diesem Zweck mit einer andern durch at eingeführten Prämisse in Verbindung gebracht. Ein Beispiel des Dilemma's de deor. nat. II,§ 77: Ergo utrum ignorant(si dii), quae res maximae sint quoque hac modo tractandae et tuendae, an vim non habent, qua tantas res sustineant et gerant? Dies ist der Obersatz; nun folgt die assumptio, in der die beiden Disjunctionsglieder aufgchoben werden: at et ignoratio rerum aliena naturae deorum est et sustinendi muneris propter imbecillitatem difficultas minime cadit in maiestatem deorum. Daraus wird geschlossen: ex quo efficitur id, quod volumus, deorum providentia mundum administrari. Ein anderes Beispiel des Dilemma's Cic. de divin. II, § 101 und 102. α uμν und d⁴.

α ⁴μάν und 1* sind als Partikeln, durch welche die Rede weitergeführt wird, bald mit bald ohne Gegensatz, auch geeignet, die eine Prämisse mit der anderen in Verbindung zu bringen. Die propositio geht voran, die assumptio folgt nach Xen. Mem. 1, 6, 8: 105 6⁸ douledeun Vaoοεε ud Omνe Auyveic 0761 τ ⅜ο 2lr εοσ 81ι 20 ëreα 8εν τιυι 10io,& od 16»ν e* xesig 6νεα eigOuνes a*³2*τό sinldag ρέναοννσ dqe2iostν dei; α⁵ 6⁷ 1ou⁶ pe 0l09α, ol 11 000 Gʃαι νο 42908 20 Todrτενν 6Oνοννα 0 d 17εοενο ra³ες 2oxο³ν daννos 7 7 7yla, 7 Mανκηmάοιοάσσ α⁊, rt dy uνκέαᷣνρνν εορνακισνμενον, eςι ε T0ανετon eg Sdauroreae Der Obersatz folgt nach Xen. Anab. III, 1, 16 und 17: 0⁵ ℳν ꝛdo T012⁴ι 9iA ore od⸗ reονεοον 710091⁴|ς¶ꝙτων 161e0 8 SS6αlν 110ʃ 2»6*ισ ⁴ς 1 Luντ⁶ν nαοεονεναςσ ruuν d' 0ddelg d-τεντνεεεναι orus G 2⁴.ι⁶σσσαςoeννιιινια α* ⁴ηινννν H* ³ρσνμσ⁶νμιεμεσσ al enl Sαε*εννσ⁶ισ⁴ε˙εα 1 0iduεεαmOάκν⁴εο⁵αα Hierher gehört auch Dem. Olynth. I, 14 und 15.Wenn Philipp immer weiter um sich greift und wir ihm keinen Wider- stand leisten, sagt der Redner,so werden wir den Krieg in's Land bekommen. Be- kommen wir aber den Krieg in's Land,(dπα α/²), so wird es uns schlimm ergehen. Gerade diese Verbindung 2αᷣ ναe ꝛ·fhᷣ″ͥuüͤ und α e» el verdient besondere Beachtung, weil sie oft von den Rednern angewandt wurde, um durch starke Hervorhebung des Obersatzes eine eindringliche Mahnung an die Zuhörer ergehen zu lassen.

2⁴επαο. 2.α.1 101. Mit dieser Partikel wird ein Fortschritt der Rede, namentlich der logischen Entwicklung, bezeichnet, indem eine neue Behauptung eingeführt und als etwas Unbe- strittenes geltend gemacht wird?). Die Prämissen verbindet ztroc in der Weise, dass

7) Vergl. Bäumlein: Untersuchungen über griech. Partikeln p. 245; Birkler: die Argumentation, Progr. v. Ehingen 1868 p. 11 ff.