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Ganz beſondere Beachtung verdient die mit an, griechiſch 7, eingeleitete Frage. Caes. d. bell. Gall. 7, 38. Der Gedanke als Syllogismus ausgedrückt würde lauten:„Wenn die Römer vorhaben, uns zu tödten, ſo bleibt für uns nichts Anderes übrig, als nach Gergovia zu eilen und uns mit den Arvernern zu verbinden. Es iſt nicht zu bezweifeln, daß die Römer unſern Tod beabſichtigen; folglich müſſen wir uns an den genannten Ort begeben.“ Der Redende beginnt mit der conclusio, dann folgt die assumptio in der Frageform mit an: Quasi vero, inquit ille, consilii sit res ac non necesse sit nobis Gergoviam contendere et cum Arvernis nosmet conjungere. An dubitamus, quin nefario facinore admisso Romani jam ad nos interficiendos concurrant? Cic. d. imp. Cn. Pompei c. 12: Cnidum aut Colophonem aut Samum, nobilissimas urbes, innumerabilesque alias captas commemorem, cum vestros portus, atque eos portus, quibus vitam et spiritum qucitis, in praedonum fuisse potestate sciatis? An vero ignoratis, portum Cajetae celeberrimum ac plenissimum navium inspec- tante praetore a praedonibus esse direptum etc. Die Worte an vero ignoratis= neque enim, „ihr wißt ja recht gut.“ Liv. V, 4, 7: Annua acra habes, annuam operam ede. An tu aequum censes militia semestri solidum te stipendium accipere?„Die Frage mit an“, bemerkt Seyffert schol. lat. I, pag. 104: bezeichnet recht eigentlich das ſchlagende Argument: mit an wendet ſich der Redner an ſeinen Gegner, deſſen möglichen Widerſpruch gegen ſeine eigene Behauptung er niederhält, indem er durch die Form der Disjunctive Beides als einander ausſchließend oder den Gegenſatz als geraden bezeichnet.“ Daß übrigens die Frage mit an nicht immer ſtreng beweiſend iſt, ſondern häufig nur einen Schein der Argumentation enthält, indem der begründende Satz nichts Anderes beſagt, als die zu beweiſende Behauptung, iſt, ſowie alles Uebrige, was hierher gehört, ebenfalls von Seyffert a. a. O. ausführlich erörtert worden. Wir begnügen uns daher einige Beiſpiele aus dem Griechiſchen anzuführen. Xen. Mem. III, 12: nmGέννmꝙ»„ d 160ν νν⁶ινιν mνα, v*6ν εε dvταα να O6,μμααmdEνναςσ εeενQĩQῦQ⁵αm 106 Le 7040OL1rH,&, 10 Gε,να✕α εe—½εοιςι, ſ νyeveg. 2l³⁴ ds T04ς½ οεν 2,&*αd, d dxoares. 0νν νε ιαἀααd ον, d, 10ν&ν Ou⁴μm⁴eρν εε‿νυναυν G.ꝓ† ετσςα˙σσι. doue? uενοσς εiναα σπηεει ενν mQπνzπι ταμαοσο οςα οᷣeloue dyον, d» A να ϑασοσασισ, ra 1⁰½οσανε ef. Mem. IV, 5, 6. Anab. II. 4. 3: Ti ⁴ενναενν i odun sniασιμν α ι mμαα‿ενς itαν αᷣst eo cννds dr ςεο, α xα 20ν d12 1nd*l&οοsς enl Hαιεᷣα ꝓνναάη οσσπτοσνεεένει hist. Giraec VI. 3. 12.
Nicht ſelten enthält der Gedanke eine ironiſche Wendung. Xen. Mem. I, 2, 8: X*αοα⁴σις dè en*νypeiluro 4⁴εν οεdεννι πω‿μιοοει τιοννινοsdéενν 1Qασσεuνε de 1ν Su6ντυ αννιιmt'g Gτο⁶εεαμέμνου νε αι⁶ς ⁵ονναασςσε eie ν ομἀα io" daναιτν*τα⁴⁴ αe—*π ꝗσο⁹
*) Namentlich häufig ſind die Partikeln ar wiv. dldâ uhr, zatroz. Dieſe haben entweder einfache ſyllogiſtiſche Kraft(nun aber), wie Lys. or. 22, 16; oder ſie enthalten zugleich etwas Gegenſätzliches(und doch), d. h. der durch dieſe Partikeln eingeleitete Satz widerſpricht dem, was als Grund oder Folge des vorhergehenden Satzes
angeſehen werden muß. So Demoſth. d. cor. 16. und 309; Lys. or. 13, 26.— Davon zu unterſcheiden ſind diejenigen Fälle, in welchen eine aus mehreren Theilen beſtebende assumptio oder propositio durch dieſe Partikeln fortgeführt oder eine neue Schlußreihe an eine vorhergehende angeknüpft wird.— Für das Lateiniſche iſt atqui
beſonders zu bemerken. Dieſes findet ſich einfach ſyllogiſtiſch gebraucht Cic. pr. Mil.§. 9 und 32; ſyllogiſtiſch mit Gegenſatz ebendaſ.§. 19.— Daß die Partikel gern in assumptiones, die den hypotbetiſch ausgeſprochenen Fall
der propositio ſixiren, oder nach einer disjunctio ſteht, bemerkt Seyffert schol. lat. I, p. 186.
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