Aufsatz 
Der rhetorische Schluß : und seine Anwendung in den Schriften der Griechen und Römer
Entstehung
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Tœντ r0Q 0Qe Oaιένν 3 0⁰; Ko. Ouεν. 2. 0 dauε de⁷ 60ικεεν Ko. 00 dita. So Plat. Crito 54 1 v, Symp. 206: do' dv; und d. Liv. VI, 41: nam plebejus quidem magistratus nullus auspicato creatur: nobis Mloo propria sunt auspicia, ut non solum quos populus creat patricios magistratus non aliter quam auspicato creet, sed nos quoque ipsi sine suffragio populi auspicato interregem prodamus et privatim auspicia habeamus, quae isti ne in magistratibus quidem habent. Quid igitur aliud quam tollit ex civitate auspicia, qui plebejos consules creando a patribus, qui soli ea habere possut, aufert?*)

Umgekehrt kommt es nicht ſelten vor, daß der Schlußſatz vorausgeht und die eine oder andere der Prämiſſen durch eine Cauſalpartikel daran angeknüpft wird. Demoſth. d. cor. 247: 1⁴ 1 2 d*αρραερναι xeiuααd 7 un verꝗε Odlinαον. dmσπανακοςο 3odteeeos verirn6 10 1..ρ ναα,& ποιυινα, O'rςᷣ b.ñqSe 405 9⁴αmσσσοες peivixs 10 6000 G1 νν. Xen. Anab. 1II, 2 2, 3: Euob, Gνο⁹εο, 9*0⁴ενν léνα oεπ⁵ Bcuοd odr eyiyvero rd ieod. Kal 820 τ½ ⁵⁵σ deν yipεro. Qo dο εωꝓ νν πυωννἀιιμμασď, ν 10G 2⁴ν μαααές Tiyονε τπνπτσωη ε&οeτι ναιενπμιοο, O⁴ e‿ ꝛdυωνα⁵αιεᷣ αα deroen ποουνπ d*αρρναυιενQιο‿α ⁶νιεμς o à8. Auch das reſtringirende und beſtätigende oöy wird ſo gebraucht, durch welches ein beſonders treffender Beleg gegeben wird, in welchem die voran⸗ gehende Ausfage ſich bewährt**). Anab. III, 2, 17: Mnds 4ντ 1001⁰ 4so dusie exEn, 0 0l K vet, 11000 6* 9 ν due Toπτν⁴έέ⁶ο,O d†ρέκοτννσαετνσ 21 yad 001, œαανονεςσ 21Gο τν ⁴†ν ⁷ναιέι νπηιτιιμ‿̈νονν ενꝓνο 70νν 1008 exeiνονςι τπαάιααιννεε εμια. Anab. V, 7, 10; Mem. I, 6, 2. Mit der Frageform 00 0; iſt die Prämiſſe angeknüpft: Mem. III, 4, 3 und 18***)..

Ferner ſind diejenigen Enthymeme zu erwähnen, welche blos aus den beiden Prämiſſen beſtehen, mag nun die propositio oder assumptio vorausgehen. Die Anknüpfung geſchieht durch copulative, adverſative oder confirmative Partikeln. Xen. Mem. II, 10, 3: El dsε zεεα 10» Puoiteton, o* nodd 700 01½νε τ 1on*ινμέυνενο 09 2uneveher daν ενεεασe drνέςσσσσ 00% 078¹ G α⁴εον εαιαάι&n⁵ελ ννQνα, ε onu d⁴ασσm; ναα 1 019 pe, d1ι 0,* G. ννυισν 80 τ Eonuoνενε, οαανοοτεο'ν, e Aoueνos und 000 1 4eτονρedoin ge. Mem. II, 10, 4: 0l 1εννι dA᷑ά ο⁸ 0izoνυνμο drν 10 7104400 d0* 4xον 8E, 701 9*³, 101⁸ ¶α deν G0rε,ϑαά ν ϑ α adανι 8⁴αυνοτ⁴ουσ εοσσι ρ ds dνακνου ννσαασďοεασασ. Demoſth. de cor. 223: Tauε 10 vng,otuœs dν⁴οςσ ν νταοο, rd drde ꝗœνα‿ανας mαάια Diuxr 2 Net, dοεο 1100⁷ε 00 1 Aoεετιννννvy d Kr,0ι◻σι Pòνοακσρ 0⁴τ. τάαάτν Aloxiνν 0071 80ονεειν 00 10 7Oαυmαάμιαμνρ G uꝓνκαχ̈☛

*) Hierher gehören die Frageformen quid igitur? quid ergo?Beide werden gebraucht, wenn man aus einer Thatſache, einer Behauptung, oder einer allgemeinen Wahrheit eine Folgerung in Form der Frage zieht, die entweder eine beſtimmte verneineude oder bejahende Antwort verlangt oder in ſich ſelbſt ſchou die Antwort enthält. Seyffert schol. lat. I, p. 94 etc., wo die Anwendung dieſer Formen auf drei Hauptfälle zurückgeführt wird. Unter den griechiſchen Partikeln find zu bemerken: 11 odr; eira. kmetra ete. leber die beiden letzteren Breiteubach zu Xen. Mem. I, 2, 26: Sie führen oft eine Frage ein, die eine Verwunderung über eine Behauptung oder Thatſache aus⸗ ſpricht, welche mit dem vorber Erörterten im Widerſpruch ſtebt.

**) Bäumlein, Unterſuchungen über griechiſche Partikeln, p. 188.

***) Beſondere Erwähnung verdienen hier die Formen quid ita? quid enim? deren Unterſchied Seyffert schol. lat. I, p. 92. ſo beſtimmt:So wie quid ita? nach dem allgemeinen Grund einer einzeluen factiſchen Thatſache fragt, um dieſe⸗ zu rechtfertigen, ſo fragt quid enim? nach dem Beweis für eine allgemeine Behauptung, um dieſe durch Widerlegung einzelner entgegengeſetzter concreter Fälle oder Beiſpiele zu begründen. Unter den griechiſchen Formen heben wir hervor die Frage mit 1 Demoſth. pro Megal. 14, und ο νας;

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