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rant; eam deinceps rationibus variis et quam copiosissimis verbis approbari putant opor- tere. Hoc ego totum cum sua ratione unum puto; alioqui si ratio pars est, est autem varia ratio: plures partes esse dicantur. Assumptionem deinde ponit:„Nihil autem omnium erum melius quam omnis mundus administratur.“ Hujus assumptionis quarto in loco jam porro inducunt approbationem; de quo idem quod supra dico. Quinto inducunt loco com- plexionem, quae aut id infert solum, quod ex omnibus partibus cogitur, hoo modo:„Con- silio igitur mundus administratur;“ aut, unum in locum cum conduxit breviter propositionem et assumptionem, adjungit, quid ex hic conficiatur, ad hunc modum:„Qnodasi melius geruntur quae consilio quam quae sine consilio administrantur, nihil autem omnium verum melius quam omnis mundus administratur: consilio igitur mundus administratur.“ Cui parti consentio. Man ſieht hieraus, daß die Alten über die Gliederung und Theilung des Epichirems verſchiedene Anſichten hatten. Cicero nimmt fünf Theile an, nämlich Oberſatz und Begründung desſelben, Unterſatz und Beweisführung, Schlußſatz; derſelbe gibt jedoch zu, daß das Epichirem auch aus vier, drei, ja ſogar blos zwei Theilen beſtehen könne, da Oberſatz und Unterſatz nicht immer des Beweiſes bedürften und der Schlußſatz recht wohl fehlen könne. Quintilian nimmt im höchſten Falle drei Theile an; er betrachtet nämlich die zum Ober⸗ und Unterſatz hinzugefügten Begründungen als mit denſelben ein Ganzes bildend. Ein weſentlicher Unterſchied zwiſchen Cicero's und Quintilian's Anſicht findet ntcht Statt, da es ziemlich gleichgültig iſt, ob man die Zesründungen mit den Prämiſſen zuſammenfaßt oder ob man ſie beſonders zäͤhlt.
Ueber das Weſen des Epichirems verweiſen wir auf die neueren Lehrbücher der Logik. Hier bemerken wir nur, daß dasſelbe zu den unvollſtändig zuſammengeſetzten Schlüſſen gehört und daß es entſteht, wenn zu den Prämiſſen der Grund in einem beſondern Satze beigefügt wird. Das Epichirem iſt ein einfaches, wenn nur eine der Prämiſſen dieſen Zuſatz erhält, ein zuſammengeſetztes, wenn beiden Prämiſſen der Grund beigeſetzt wird; es iſt ein Epichirem der erſten Ordnung, wenn der Oberſatz, ein ſolches der zweiten Ordnung, wenn der Unterſaß den Zuſatz erhält. Der begründende Nebenſatz bildet mit der Prämiſſe, zu welcher er gehört, einen enthymematiſchen Schluß, der in einen vollſtändigen Monoſyllogismus aufgeloͤſt werden kann.
Rach dieſen Vorbemerkungen verſuchen wir einige Stellen aus geiechiſchen un baemiſchen Schriftſtellern zu analyſiren. ich ic
1. Thuc. I, 32. Aus der Rede der Corcyräer, worin die Athener zu einem Bündniß aufgefordert werden. Der Syllogismus würde folgendermaßen lauten:„Wer Andere um Hülfe anſpricht, kann nur dann der Erfüllung ſeines Geſuchs entgegenſehen, wenn er den Nachweis liefert, daß für den Hülfe Leiſtenden ein Vortheil oder wenigſtens kein Nachtheil daraus entſpringt. Die Corcyräͤer können dieß nachweiſen; folglich glauben ſie das, worum ſie zuach⸗ ſuchen, zu erreichen.“ Die thebdri che Behandlung iſt dieſe:
propositio. Aixuioν, 6 d19 11&αʃο 10⁹ nunite 80 eoyrenias erα‿ν 2iis 4euaxies
moo νetJOdens vxovras nc0e 100G 2ας SnurO’cs G&*⁴α ε ννν Ʒε Jοε‿‿εονς G2*α⁶‿μεασ 1O0,10, 1ddοιεν d» ds 2ce Sb,Oοσ 9²νειι, 81 101j öruνε 00 ½ errebiuc, erteνεα dν ς α 15 Taguν geον SSo vot». 6 2 10ον 10 dν σσαρνς 1.ιόσm⁴σαο⁶, 10 ienir:od 1 drννιιν.
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