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Falle negativ zu nehmen braucht. Ist= 900⁰, so wird die Ebene eine reguläre, in- dem alsdann der Nenner des Bruchs(auf der rechten Seite unsrer Gleichung= 1 wird und dieselbe in die Gleichung tang.= tang. s cos. übergeht. Der eine Fall, wo „= o oder 1800 gesetzt wird, verdient noch eine besondere Erwähnung. In diesem Falle fällt die Verticalebene ganz mit der Meridianebene zusammen, und der in der letzten liegende Zeiger kann daher keinen Schatten auf diese Ebene werfen, wie man auch durch Substitution dieser Werthe in die obige Formel sogleich sieht. Wie eine solche Ebene dennoch zur Herrichtung einer Sonnenuhr benutzt werden kann, soll unten, wo wir von der graphischen Verzeichnung handeln werden, näher gezeigt werden.
Es bleibt nun noch übrig, den Winkel y oder die Abweichung der Verticalebene von der des Meridians zu bestimmen. Früher bediente man sich allgemein der Mag- netnadel zu diesem Zwecke, und bei Sonnenuhren von grösserem Umfang, die in einer gewissen Höhe über dem Boden angebracht sind, auf welchen also die Schattenrich- tungen für die einzelnen Stunden durch stärker ausgezogene Linien angegeben sein müssen, mag man es immerhin noch thun. Genauer und schärfer findet man diesen Winkel auf folgende Weise. Man stelle vor der Wand, deren Abweichung von der Meridianebene bestimmt werden soll, eine genaue Horizontalebene her; schlage sodann in mässiger Entfernung von einander zwei Stifte in diese Wand, und befestige an jeden derselben, aber genau in gleichem Abstand von der Wand ein Blei- loth. Diese beiden Lothe bestimmen eine der gegebenen Wand ganz parallele Ebene. Sobald die Sonne in diese Ebene tritt, wird der Schatten der beiden Lothe auf der Horizontalfläche in eine einzige gerade Schattenlinie zusammenfallen, die also eben- falls der Wand parallel läuft. Beobachtet man diesen Augenblick mit Hilfe einer Uhr, die nach mittlerer Zeit geht, reduciert sodann diese auf wahre Sonnenzeit und verwan- delt diese in Grade, Minuten etc., so erhält man den Stundenwinkel s dieses Augenblicks. Das Azimuth der Wand oder den Winkel y, dessen wir uns oben bedient haben, und der von Süden gegen Westen gezählt wird, giebt die Formel cos. s. sSin.&— cos. ꝙ& tang. d
sin. s. in welcher d die Declination der Sonne für den gegebenen Tag bedeutet und aus ir- gend einer astronomischen Ephemeride entnommen werden muss.
Um nun die Lagen aller nur möglichen Ebenen, die durch den Mittelpunct der Kugel gelegt werden können, in einer einzigen Betrachtung zusammen zu fassen, lassen wir die im vorhergehenden Abschnitt geschilderte Verticalebene, die jede mögliche Neigung gegen die Ebene des Meridians annehmen kann, aun noch eine be- liebige Drehung um ihren Durchschnitt mit der Horizontalebene machen. Es ist leicht einzusehen, dass sie durch diese zweifache Drehung(Anfangs um ihre verticale Axe
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cotang. y ÿ=


