Aufsatz 
Zur Festordnung der großen Dionysien
Entstehung
Einzelbild herunterladen

41

Zeugnis. rügt in der Rede regt napangeopeiac (den Uebereifer des Demosthenes und sagt dabei S 61 AnnooHEerng xehersı ToOVS roviavers ner va Norvae 1a Ev Kos x av Ev hovVoon Enaknolav rrgoygayyaı dvo Exxkı)- viag, uw ner an dydon erri dexe, av de T) Evaın Er dena, voor xei TOOÜgGKIEWr Tor Koovor Troiv as Lovs arıo vor Eklıivov EB ES,

Wenn wir nun, wie es fast allgemein geschieht, die Havdıe auf den 14. Elapheb. ansetzen, so verliert die Stelle ihre ganze Pointe, denn dann sind ja 3 Tage zwischen der lkklesie im Theater und den zwei neuen Versammlungen. der 15., 16. und 17. Elaph., und von einem Übereifer des Demosthenes kann keine Rede sein. Mommsen verlegt nun die erde auf den 14. E laph.(Heort. S. 389 u. 396) aus dem Grunde, weil er sie als Fest der Mondgöttin Pandia betrachtet, die Hymn. Hom. 32, 11 als dıxounvos bezeichnet wird; dies würde allerdings auf den 14. den Tag des Voll- Mondes, recht gut passen. Doch steht diese Beziehung der Pandien auf Pandia, die Tochter des Zeus und der Selene, durchaus nicht fest. Photios p. 376 sagt: Handıa rag) us Ayıyınoı uera 1a Novia««youenn, ao Havrdias vis Sehrnns, W«no Hardiovos, 00£orı zei yokı, Enanvnos ey d8 av, ıp Au: Pollux I, 37 bemerkt nurfo: Maowe x Herdia und gibt VI, 163 dem zrenr dieselbe Bedeutung wie in Havadıvame, Havıovıe, Havanwdıe, lbenso fassen die Pandien als Zeusfest auf©. F. Hermann (griech. Altert. Il, Ss 59, Anm. 5), Welcker(Abhen el der Berl. Akademie 1852, 5, 272, und griech. Götterl. 1, 8. 209, A. 14) und neuerdings v. Wilamovitz(Kydathen 8. 135) und Stengel(Iw. Müllers Handbuch V,3,8. 167) der sie ursprünglich für ein grosses Zeusfest von allgemeiner Be- deutung hält, das aber durch die Panathenaeen in Schatten gestellt und zu einem Appendix der grossen Dionysien, wenn auch nie ganz unbedeutend, wurde Ganz klar liegt also die Sac he mit der Bedeutung der WZavdıe nicht. Aber auch angenommen, das Fest habe der Mondgöttin Pandia Segolten und sei deshalb zur Zeit des Vollmondes gefeiert