Aufsatz 
Zur Festordnung der großen Dionysien
Entstehung
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1887, 8. 1058£.) und ausführlicher von H. Freericks(Comment. philol. Ribbeck.[Lpz. 1888] 8. 205 ff.) geäussert wurde. Aus der Notiz des Suidas s v. Soporkns: avıos No&s 100 dorue 1005 dodur ayavilsoda, ahha u) vergakoyian schliessen nämlich diese beiden Gelehrten, Sophokles habe nicht nur den inneren Zusammenhang der Trilogie resp. Tetralogie aufgelöst, sondern auch die Einrichtung getroffen, dass an einem Tag nicht die ganze Tetralogie eines Dichters aufgeführt wurde, sondern aus jeder Tetralogie je ein Stück. Die Auswahl und Verteilung der einzelnen Stücke geschah entweder durch das Los oder durch den Archon, dem ja überhaupt die Oberleitung der grossen Dionysien oblag. Natürlich kamen die Satyrspiele nicht alle an einem Tage zur Aufführung, sondern durch das Los wurde je eins für jeden Tag bestimmt. Doch finden wir schon in der 2. Hälfte des 5. Jahrhunderts eine vierte T'agödie, die jedenfalls an Stelle des Satyrspiels in der Tetralogie getreten war: somit Müssen wir von da an einen A. Tag für die Tragödien an- setzen. Darauf bezieht sich auch die Stelle Plut. an seni 3,7 Uokov d8 10» T9aypdor iorogovam EBdounxorre Kun yeys- INMEVor oxTa) a gaypdias Ev TEıragom nusgaus dayanioaodauı, denn sie ist nur so zu verstehen, dass Polus in 2 Tetralogien pielte, also an jedem der 4 Tragödientage in 2 Stücken auftrat, Allerdings steht nicht fest, welcher Zeit dieser Polus angehört.

Die Ansicht, dass infolge dieser Neuerung des Sophokles an jedem Tragödientage ein Werk eines jeden beim Wett- kampf beteiligten Dichters zur Aufführung kam, ist allerdings schwer zu widerlegen. Die Bedenken, die Stahl a. a.©. N. Gf. dagegen erhebt, dass nämlich noch zu Sophokles Zeit Tetralogien im alten Sinn auf die Bühne k

amen, wie des D}: j oo. Philokles Pandionis

(schol._Aristoph. Av. 281) und die Oidipodeia des Meletus, des Anklägers von Sokrates(schol. Plat. Apol. 18 b) sind nicht stichhaltig, da auch nachher noch der Stoff zu den immer noch so genannten Tetralogien oft aus demselben Sagenkreis entnommen war. verhält es sich mit der Annahme, das Satyrspiel sei in der

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Anders jedoch