sich durch eine Maske unkenntlich gemacht zu haben, be- trunken herumwankt.!) Wie man hier xwualew mit„ein Fest feiern“ übersetzen kann, ist mir unverständlich.
Oehmichen gesteht nun allerdings(S. 113), dass ihm die Begriffsbestimmung von xouos aus Parallelstellen nicht als einzig massgebend erscheint, denn er glaubt schon in seinen vorausgehenden Ausführungen über den dionysischen o0«Yo» den Beweis erbracht zu haben, dass der xwuos im Gesetz des Kuegoros notwendigerweise ein ernster Fest- zug sein muss.(vgl. oben Seite 4.)(iehen wir daher über zur Definition des zroo«yor?)
In der Mitte des 4. Jahrhunderts fand der roo«yor statt am 8. Klaphebolion. Aesch. in Ütes.' Sa yoaysi Umgıoua Exxdı,oiev zrosiv vous ngvi@reis 00) oydon
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!) Demosthenes gebraucht KWHOS noch an 2 andern Stellen in seiner gewöhnlichen Bedeutung: 47, 19 KWLOS Di Loms NN zrouos, und 59,33 za 1a deinva narıayol Etogsvero, drov niva, Exwuale d’del ner avrod,
2) Ich folge im allgemeinen der Beweisführung von Erwin Rohde(„Seenica“ Rhein. Mus. XXXNVIIE[1883], S. 251 ff), dessen Re- sultate Albert Müller in sein Lehrbuch der griechischen Bühnenalter- tümer(8. 363#F.) aufgenommen hat. Vor Rohde versuchte Hiller(„die athenischen Odeen und der zro0«y@w“ Hermes VII[1873], 8. 402 ff.) den ro0«yaV als Hauptprobe zu deuten. Diese bezog sich aber nur auf Vortrag und Gesang, doch suchten dabei die Schauspieler schon ihr Möglichstes zu leisten; auch musste dabei der Dichter bestrebt sein, Richter und Publikum für sich geneigt zu machen. Da sich nun !iese Hauptprobe nicht auf alle 9 Tragödien. die zur Aufführnng kamen, erstreckt haben kann, vermutet Hiller, dass von jeder Trilogie für diese festliche Probe ein Stück auserlesen worden sei, dessen Auswahl dem Diehter anheimgegeben war. Die Unmöglichkeit dieser Annahme hat Rohde a. a. O. dargethan.
®) Ueber den Zusammenhang zwischen Asklepieen und
ooaywr siehe 8. 231.)


