6 des Wortes xmwos ausgehen. x@uos bedeutet ein Gelage oder eine ähnliche ausgelassene Lustbarkeit, ferner, besonders bei >; an*” f.: L; H ı& Pindar und Euripides, einen lustigen Reigen mit Gesang, meist zu Ehren des Dionysos.
Nun führt aber O,. einige Stellen an, aus denen hervor- gehen soll, dass x@uog durchaus nicht immer den Begriff der Ausgelassenheit in sich schliesst.
Dionys. Perieg. 578’Irdoi xmuor ayovam Egußgeweun diovvoy.„Es ist hier offenbar eine feierliche HandInng gemeint, ein ganzes Fest in Indien.“
Die ganze Stelle lautet ... aarayıs dE Auyddgoos Hgvvra 0).
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Bıorovides zalsovomw Eoidoouov Eigayımııv wo on orv raroiv uehardivv ava Taoyıv Ivdoi zauov ayovom£oıßoswern hovvoy
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WS xelvov xard XBgov avevalovor yuralzes.
Die Stelle bedeutet also weiter nichts als„so laut, wie jene Weiber den Bakchos feiern, sind nicht die Thraker und nicht die Indier, wenn sie mit ihren Kindern dem Dionysos Reigen aufführen.“
Ebenso ist auch in dem Vers Orph. Hymn. LII, 5(Abel), den 0, anführt,
avıos Ö' nvixa zov rorın ahı zwwor Eyslons xouos in seiner gewöhnlichen Bedeutung zu verstehen, vgl. Pind. Jsthm, VII, 4„aveyagsın xouor“,
4 H 1 3 f
In Aegypten wird allerdings ein ernster Festzug xouaoi«
‚ i x 174, oder zwueorjgiov genannt(Ölem. Alex. Strom. V, p. 671; Synes. p. 73 A., p. 94 D.; ähnlich Diodor III, 5, Jambl. de myst, III, 31); doch ergibt sich daraus nicht die Notwendig- keit, dass die Griechen in ihrer Heimat ähnliches hatten, zu- mal die Stellen, die©. dafür anführt, nicht beweiskräftig sind.
So bezieht O. die Verse Aristoph. Ran. 218 ff.:
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